Was sind Flexiganer?

Flexiganer
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In unserem Magazin hast du vielleicht schon mal über Freeganer, Frutarier oder Flexitarier gelesen. All diese Begriffen klingen ähnlich, aber sind unterschiedlich. Bei all den Begriffen handelt es sich um Ernährungsformen. Doch in diesem Beitrag, gehen wir gemeinsam auf die Ernährungsform „Flexiganer“ ein.

Immer mehr Menschen führen eine Ernährungsform ohne tierischen Lebensmittel vielleicht bist du einer davon oder willst es mal ausprobieren. Die Gründe für so eine Ernährungsform sind verschieden, die einen wollen keine Tiere töten, die anderen fühlen sich nicht wohl beim Essen von tierischen Produkten.

Vielleicht bist du auf der Suche, nach einer Ernährungsform, die nicht all zu streng ist und gesund ist, dann hast du genau das richtige gefunden. Dürfen wir vorstellen, Flexiganismus.

Wenn du den Begriff „Flexiganer“ hörst, gehen dir direkt zwei Wörter, durch den Kopf. Flexibel und Veganer/In, falls das die zwei Worte waren, hast du gewonnen. Der Begriff „Flexiganer“ besteht aus diesen zwei Worten. Ein flexibler Veganer, aber was steckt da hinter?

Klären wie erstmal die Frage, was genau, Veganer sind. Wenn wir von einer veganen Ernährung sprechen, sprechen wir von rein pflanzlicher Ernährung, das heißt es wird auf tierische Lebensmittel komplett verzichtet. So eine Umstellung von einer normalen Ernährung auf vegane Ernährung kann sehr schwer sein. Aber was hat ein Veganer mit einem Flexiganer zusammen?

Nun, man kann sagen, dass ein Flexiganer eine mildere Form eines Veganer ist. Flexiganer essen selten Fleisch oder ganz wenig Fleisch, deshalb auch das Wort „Flexibel“. Flexiganer sind flexibel in ihrer Ernährungsform, so können sie sich manchmal ein Joghurt oder ein Brot mit Käse erlauben. Deshalb ist eine flexigane Ernährungsform ein guter Einstieg, in eine vegane Ernährungsform.

Es ist wohl nicht neues, wenn wir dir sagen, dass Fleischkonsum ein großes Problem für die Umwelt ist. Die Viehzucht und Tierhaltung versuchen hohe Treibhausgas – Emissionen. Treibhausgasemissionen sind Freisetzungen von unterschiedlichen Schafstoffen. Eine hoch Treibhausgasemission kann der Umwelt extrem schaden.  

Viele Landwirten haben Flächen, die sie nur zum Anbau von Tierfutter benutzen und somit gehen die Flächen zur Lebensmittelproduktion verloren. Durch die flexigane Ernährungsform bist du rücksichtsvoll, denn du schonst Flächen und reduzierst die Treibhausgasse.

Natürlich ist es schwer komplett auf tierische Produkte zu verzichten, deshalb kannst du es mit der flexiganen Ernährungsform versuchen.

Viele verwechseln Flexitarier und Flexiganer, denn die Begriffe sind nahezu identisch, damit dir das nicht passieret, erklären wir dir den Unterschied:

  • Flexitarier/Innen ernähren sich meisten von vegetarischen Produkten, aber manchmal essen sie auch Fleisch und Fisch.
  • Flexiganer/Innen ernähren sich vegan und essen auch mal vegetarische Produkte, darunter auch mal Fisch und Fleisch.

Mit den meisten Ernährung Formen will man ein Zeichen setzte, sei es für die Menschen ein Zeichen und für die Tiere. Die Zeichen können ganz individuell sein.

Sicher kennst du das von dir, um etwas zu verwirklichen, was dir schwerfällt, brauchst du Motivation. Deshalb stellen wir uns die Frage, was sind die Motive für eine flexigane Ernährung?

  • Ein Motiv für eine flexigane Ernährung können Ethische Gründe sein. Nennen wir ein Beispiel, ein Beispiel kann der Tierschutz sein oder das Umweltbewusstsein.
  • Aber auch Religiöse Gründe, können ein Motiv sein.
  • Gesundheitliche Gründe sind auch ein großes Motiv. Vielleicht willst du abnehmen oder ein gesundes Gewicht halten und deshalb willst du oder bist schon Flexiganer.

Wie du siehst, sind die Motive sehr vielfältig, vielleicht hast du gerade ein Motiv gefunden, dass dich motiviert, um eine flexigane Ernährungsform zu haben, falls das so ist, geben wir dir Tipps, um Flexiganer zu werden. Denn wie wir alle wissen, aller Anfang ist schwer.

Sollte dich die flexigane Ernährungsform faszinieren, kannst du mit unseren Tipps dich langsam an diese herantesten und vielleicht dein Zeil komplett vegan zu leben verwirklichen:

  • Ein „veganer Tag“ als Start, wäre prima. Such dir einen bestimmen Tag aus, am besten zwischen Montag und Freitag und plan deine Speisen.
  • Nicht nur deine Speisen solltest du planen, aber auch woher du die nötigen Lebensmittel herbekommst.
  • Du kannst die ein veganes Kochbuch* kaufen und somit leckeren Rezepten starten.
  • Mach aus einem veganen Tag, zwei vegane Tage oder sogar eine Woche. Probiere dich zu steigern und durchzuhalten.
  • Wenn du es mit der Ernährungsumstellung geschafft hast, kannst du es auch mit tierversuchsfreier Kleidung und Tierversuchsfreier Kosmetik probieren.

Aber auch wenn du es nicht direkt durchhältst, kannst du einen Schritt zurück machen und es nochmal probieren, denn der Wille zählt!


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