Verschiedene Papiersorten für ein optimales Druckergebnis

Verschiedene Papiersorten
Bigstock I Copyright: Khaohom Mali
Anzeige

Egal ob im geschäftlichen Bereich oder im Berufsleben, verschiedene Papiersorten setzen Dokumente und Fotos so richtig in Szene. Dabei solltest du Sorgfalt walten lassen, da sich nicht jedes Papier für jedes Druckvorhaben eignet.

Je nachdem ob du reine Texte ausdrucken oder einen Flyer selbst gestalten möchtest, informiere dich über verschiedene Papiersorten und wähle mit Bedacht. Dann entsteht ein Ausdruck, der wie aus einem Guss aussieht und seinen Zweck perfekt erfüllt.

Die Wahl der richtigen Papiersorte kann unter Umständen eine nicht zu unterschätzende Herausforderung darstellen. Informiere dich über die wichtigsten Kennzahlen verschiedener Papiersorten und lege dir am besten einen Vorrat an. Dann bist du für jedes Druckvorhaben gut gerüstet und musst erst nicht Papier einkaufen, um damit zu starten.

Wenn du schon einmal verschiedene Papiersorten eingekauft hast, ist dir sicher der Begriff „Grammatur“ schon einmal begegnet. Dieser Wert setzt das Gewicht des Papiers mit der Fläche in Relation. Die Einheit wird in Gramm pro Quadratmeter oder in der Abkürzung g/m2 angegeben. Hier einige Beispiele für Grammaturen verschiedener Papiersorten:

  • Zeitungspapier ist relativ dünn, hier beträgt die Grammatur rund 50 g/ m2
  • Kopierpapier für das Büro oder den Hausgebrauch weist eine Grammatur von 60g/mauf
  • Edel wirkt schwereres Papier mit einer Grammatur von 100 g/m2. Es wird zum Beispiel für Einladungen oder Schreiben eingesetzt, die im wahrsten Sinne des Wortes mehr Gewicht haben
  • Visitenkarten werden aus Papier mit einem Gewicht zwischen 250 und 400 g/m2 Sie müssen stabil sein und sich nicht so leicht verbiegen lassen
  • Wenn du einen Flyer drucken lassen möchtest, eignen sich Papiersorten von 80 bis 350 g/m2
  • Auch für Plakate, die in der Regel besonderen Anfordernissen entsprechen und lange haltbar sein müssen, wir ebenfalls schwereres Papier eingesetzt

Die verschiedenen Papiersorten sind also unterschiedlich schwer. Wofür du dich entscheidet hängt maßgeblich von deinem Druckprojekt ab. Du solltest jedoch immer den Kostenfaktor im Auge behalten. Schwerere Papiersorten sind in der Regel teurer als einfaches Kopierpapier.

Die verschiedenen Papiersorten unterscheiden sich jedoch nicht nur in ihrem Gewicht. Vielmehr kommt es auch auf die Stärke an. Dafür verantwortlich ist die Leimung, die während der Papierproduktion zum Einsatz kommt. Sie verschließt die Papieroberfläche mit Gluten und verbessert somit die Qualität.

Auf einem nicht verleimten Papier könntest du weder etwas schreiben noch drucken, weil die Tinte verrinnen würde. Beispiele für nicht verleimte Sorten sind Küchen- und WC Papier, die saugfähig sein sollen.

Auch die Zusammensetzung spielt bei der Auswahl verschiedener Papiersorten eine entscheidende Rolle. Sie bestehen nämlich aus einer komplexen Faserstruktur, die mechanisch durch Holzschlipp oder chemisch durch Cellulose gewonnen werden.

Papiersorten mit einem höheren Anteil an Fasern weisen auch eine höhere Stärke aus. In der Verarbeitung verschiedener Papiersorten kommen darüber hinaus Zusatzstoffe zum Einsatz. Manchmal wird der Anteil an Zellstoff mit anderen Substanzen ersetzt, um dem Papier einen besonderen Effekt zu verleihen.

Immer mehr Hersteller setzen dabei gezielt auf den Umweltschutz. Sie führen bestimmte Stoffe dem Recyclingprozess zu und tragen somit zur Verringerung der Müllberge ein. So werden zum Beispiel Reste aus Mais oder Kaffeesud zu Papier verarbeitet.

Ganz spezielles Papier stellt die italienische Firma Laguna her: Sie setzt nämlich Algen aus der Lagune von Venedig zu. Papiersorten mit gleicher Grammatur können also ganz unterschiedliche Inhaltsstoffe aufweisen und auch von der Struktur her ganz anders aussehen.

Wenn du heute im Internet nach verschiedenen Papiersorten suchst, stehst du einer Fülle von Angeboten gegenüber. In den Online Shops kannst du Papier in vielen verschiedenen Farben, in unterschiedlichen Stärken und Effekten kaufen. Damit du sichergehen kannst, die richtige Sorte für dein individuelles Projekt einzukaufen, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Herstellungsverfahren.

Gestrichenes Papier erkennst du an seiner glänzenden und glatten Oberfläche. Sie entsteht durch den Einsatz chemische Verfahren. Du erhältst gestrichenes Papier in der matten oder glänzenden Ausführung.

Es ist vielseitig verwendbar und kommt zum Beispiel in der Produktion von Poster, Visitenkarten, Flyern oder Zeitschriften zum Einsatz. Besonders gut eignet sich diese Variante für Ausdrucke, die mit Grafiken, Fotos und anderen Farbelementen gestaltet sind.

Wie der Name schon vermuten lässt, weist Strukturpapier ein Muster auf. Es eignet sich besonders gut für elegante Schreiben, denen du mit der Wahl eines hochwertigen Papiers noch mehr Bedeutung beimessen möchtest. Geburtstagskarten und Einladungen für Hochzeiten oder Firmenevents wirken auf Strukturpapier besonders wichtig.

Wer dem Gedanken an die Umwelt Rechnung tragen möchte, entscheidet sich für Naturpapier. Es wird nach dem Zertifikat des Forest Stewardship Council (FSC) gefertigt, dass sich für nachhaltige Forstwirtschaft und Papiererzeugung einsetzt.

Nach den strengen Auflagen gefertigtes Papier ist zwar etwas teurer, dafür werden oberste Umweltkriterien eingehalten. Aus Cellulosefasern aus nach den FSC Richtlinien bewirtschafteten Wäldern muss auch Recyclingpapier hergestellt werden, wenn es sich Naturpapier nennen möchte.

Recyclingpapier gilt als besonders umweltfreundlich, weil es zu 60 bis 80 Prozent aus Altpapier besteht. In Österreich sammeln sich pro Woche und Einwohner rund 4 Kilogramm Altpapier pro Woche weggeworfen. Somit besteht großes Potential für die Wiederverwendung.

Im Handel ist außerdem Spezialpapier erhältlich: Es wird durch bestimmte Verfahren aufbereitet: Sie verändern die Produktbeschaffenheit. So gibt es zum Beispiel Papier, das jeder Witterung standhält oder glänzende Sorten.

Die Auswahl ist an verschiedenen Papiersorten ist groß. Wofür du dich entscheidest hängt unter anderem vom Budget und von deinem Druckprojekt ab. Auch wie lange die Drucksorte halten soll ist relevant. Außerdem solltest du bedenken, dass verschiedene Druckerarten nicht jedes Papier bedrucken können.

Anzeige

Wichtiger Hinweis: Sämtliche Beiträge und Inhalte dienen rein zu Unterhaltungs- und Informationszwecken. Die Redaktion übernimmt keine Haftung und Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte. Unsere Inhalte haben keine Beratungsfunktion, sämtliche angewandten Empfehlungen sind eigenverantwortlich zu nutzen. Wir ersetzen weder eine Rechtsberatung, noch eine ärztliche Behandlung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, sich bei individuellen Bedarf oder Zustand an fachspezifische Experten zu wenden.