Die besten Hilfsmittel bei Parkinson

Hilfsmittel bei Parkinson
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Im frisch veröffentlichten Herausgeberwerk von Dr. Otti Wegrostek und Prof. Dr. Weinstabl: „Parkinson – die schleichende Krankheit: Ein ganzheitlicher Ratgeber für Betroffene und Angehörige*“ kommen Experten aus unterschiedlichsten Bereichen zu Wort, die über die besten Hilfsmittel bei Parkinson berichten.

Doch nicht nur ausgewiesene Experten kommen zu Wort, sondern auch die Betroffenen selbst, die eindrucksvoll über die Bewältigung ihres Alltags berichten. Sie schildern, welche Hilfsmittel ihnen am meisten geholfen haben und wollen damit andere Betroffene animieren, ihr Leben, trotz Parkinson, wieder in den Griff zu bekommen.

Schon länger sind Parkinson Erkrankungen keine Randerscheinung in der Gesellschaft mehr. Die Krankheit greift zunehmend um sich und niemand kann erklären, weshalb dies so ist. Derzeit sind ca. 10 Millionen Fälle weltweit belegt und die Tendenz scheint rasant nach oben zu gehen. In den letzten 30 Jahren hat sich die Zahlt der Betroffenen verdreifacht.

Auch die Dunkelziffer oder Parkinson im Anfangsstadium können nicht seriös beziffert werden. Nach Alzheimer ist Parkinson derzeit die häufigste neurodegenerative Erkrankung, die zu zwei Drittel Männer betrifft. Weshalb dies so ist, hat die Wissenschaft ebenfalls noch nicht abschließend herausgefunden.

Eindrucksvoll schildern Betroffene, wie sie ihr Leben, trotz der Krankheit, zu meistern versuchen. Sie zeigen Wege, die sie gegangen sind und die in Sackgassen endeten, andere wiederum haben ihre Lage wesentlich verbessert.

Das Bemerkenswerte am Buch ist, dass nicht nur Experten aus verschiedenen Bereichen und Betroffene selbst zu Wort kommen, sondern auch Teile des Umfeldes der Betroffenen.

Sie erzählen ganz offen ihre Geschichte, wie sie am Anfang mit der Diagnose umgegangen sind, wie sich das Leben der gesamten Familie und des gesamten Umfelds veränderte und welche Hilfsmittel wirklich geholfen haben und zu einem Mehrwert im Leben wurden.

Durch das zunehmende Bewusstsein für die Krankheit, nicht zuletzt auch aufgrund der öffentlichen Auftritte des Schauspielers Michael J. Fox, fließt immer mehr Aufmerksamkeit in dieses Thema. Als Hilfsmittel wird spezielles Besteck für an Morbus Parkinson Erkrankte angeboten, etc. All diese Dinge helfen dabei, den Alltag besser zu meistern, doch wirkliche und andauernde Hilfe können nur verschiedene Therapien darstellen.

Die ernüchternde Nachricht zuerst: Eine Heilung von Morbus Parkinson ist aus derzeitiger wissenschaftlicher Sicht leider völlig ausgeschlossen. Mit den richtigen Hilfsmitteln, Techniken und Behandlungsmethoden kann es jedoch zu einer massiven Verlangsamung des Fortschritts der Krankheit kommen.

Zuerst schildert die Herausgeberin, Frau Dr. Wegrostek ihre Sicht der Dinge. Sie hat jeden Tag mit Betroffenen zu tun, weil sie das GIGER MD-Training nach Österreich gebracht hat. Dieses einzigartige Verfahren sorgt dafür, dass Körper-Gehirnverbindungen gestärkt werden und Parkinson Erkrankte eine spürbare Verbesserung ihres körperlichen Zustandes verspüren nach dem Training.

Prof. Dr. Weinstabl, der in der Vergangenheit als Chirurg von Tennisspielerin Steffi Graf für internationales Aufsehen sorgte, erzählt von seiner Leidensgeschichte als Betroffener und woran er bemerkte, dass er an Morbus Parkinson erkrankt ist. Seiner Ansicht nach ist es von enormer Wichtigkeit, selbst auf kleinste Veränderungen des eigenen körperlichen Zustands zu achten, um Morbus Parkinson schnellstmöglich zu diagnostizieren und zu behandeln. Auch bei Parkinson ist der Faktor Zeit von entscheidender Bedeutung.

Es kommen Experten aus dem schulmedizinischen Bereich zu Wort, die über neurologische, logopädische oder medikamentöse Therapien und ihre Erfolgsaussichten sprechen. Die Erfahrungsberichte der Erkrankten ermöglichen zusätzlich eine ganzheitliche Perspektive auf diese Elemente. Theorie und Praxis werden auf diese Weise beleuchtet.

Darüber hinaus werden allerdings auch Tanztherapien, Möglichkeiten einer Heildiät oder die Holosan-Bioresonanz-Methode dargestellt. All diese Therapiemöglichkeiten sollen den Betroffenen Hoffnung geben, den Kampf mit Parkinson aufzunehmen und für ein lebenswertes Leben zu sorgen.

So schwierig es sich auch anhört, aber Humor, gesellschaftliche Teilnahme und eine Betätigung, die glücklich macht, scheinen die wichtigsten Hilfsmittel zu sein, wenn es darum geht, ein angenehmes und erfülltes Leben, trotz Erkrankung, zu verbringen.

Die Betroffenen schildern eindrucksvoll in ihren Berichten, wie sich ihr Leben zum Besseren veränderte, als sie diese Elemente wieder in ihrem Leben zuließen, denn der erste Impuls ist oft, dass man sich aus dem gesellschaftlichen Leben mehr und mehr zurückzieht und versucht, die Krankheit zu verheimlichen. Leider verstärkt man dadurch nur die Symptome, wenn man überhaupt keine Lebensfreude mehr an den Tag legt.

Parkinson Erkrankte müssen einen neuen Sinn im Leben, aber vor allem Spaß am Leben entwickeln. Prof. Dr. Weinstabl, einer der Herausgeber, widmet sich vermehrt seiner Leidenschaft, den Oldtimern, was ihn täglich motiviert, seiner Parkinson Erkrankung die Stirn zu bieten.

Jeder Betroffene erlebt die Diagnose und die Erkrankung anders. Ähnliches gilt beim Erfolg der verschiedenen Therapieformen. Wer einfach keine Freude an Tanzbewegungen entwickeln kann, bei dem wird eine Tanztherapie auch nicht erfolgreich sein.

Wichtig ist, dass man verschiedene Ansätze, sowohl schulmedizinischer als auch alternativer Natur ausprobiert und auf sich wirken lässt. Einer der Betroffenen verrät, dass sein Hobby der Modellflugzeuge ihn immer wieder dazu ermutigt, neue Wege auszuprobieren, sodass er es sogar gewagt hat, den Pilotenschein zu absolvieren.

Mit den richtigen Menschen und Methoden an der Seite, können wahrlich fantastische Dinge geschehen, die selbst durch Morbus Parkinson nicht zu verhindern sind.

Hier der Link zum Buch: „Parkinson – Die schleichende Krankheit*

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