Mittels Hornhautsocken der Hornhaut den Kampf ansagen

Hornhautsocken
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Hornhautsocken sind eine neue Bekämpfungsart der Hornhaut an den Fersen und Fußballen. Bei verstärkter Hornhautbildung diese ab und zu zu entfernen ist wichtig, da diese mit der Zeit zu dauerhaften gesundheitlichen Problemen führen kann.

Zudem sieht sie beim Barfuß Gehen oder in schicken Sommersandalen einfach mehr als unästhetisch aus. Menschen, die in der westlichen Welt wohnen, sind laut einer von der US-Universität Stanford durchgeführten Studie weit von den 10.000 Schritten entfernt, die Experten als Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfehlen.

Gerade einmal 4.900 Schritte pro Tag erreichten die Studienteilnehmer. Dennoch lohnt es sich, der Fußpflege mehr Beachtung zu schenken. Das Tragen von Hornhautsocken gehört dazu.

Wann Hornhautsocken empfehlenswert sind

Allgemein ist zu sagen, dass Hornhaut an sich nichts Schlechtes ist. Diese Hautverstärkung, die vorwiegend an den Füßen vorkommt, bildet sich bei hoher Beanspruchung als Schutz. Denn unsere Füße sind tagtäglich für uns im Einsatz. Je nach Lebensstil, werden sie mehr oder weniger beansprucht.

Während der Großteil der Menschen seine Arbeit inzwischen sitzend verrichtet, gibt es weiterhin Berufe, bei denen man sprichwörtlich ständig auf den Füßen unterwegs ist.

Auch bei Personen, deren Hobbys Wandern, Laufen oder Tennis spielen sind, Sportarten, bei denen man seine Füße stark belastet, kommt es vermehrt zu Hornhautbildung an den Füßen. Bei der Hornhautentfernung durch Hornhautsocken oder ähnliche Hilfsmittel ist dringend im Hinterkopf zu behalten, dass die Hornhaut ein Schutz der Füße vor hoher Beanspruchung ist.

Bist Du also viel auf deinen Füßen unterwegs, solltest Du dir die Hornhaut nicht unbedingt bis auf die letzte Schicht entfernen, da der Schutz dann fehlt, und Du beim nächsten Joggen ziemliche Fußschmerzen bekommen würdest.

Was sind Hornhautsocken und wie funktionieren sie?

Hornhautsocken haben wenig mit unseren normalen Stoffsocken zu tun. Sie bestehen aus Plastik und erinnern eher an die Form eines Beutels als an die, einer Socke. An der Sohlenseite des Beutels befindet sich ein, in ein Serum getränktes Watte Pad.

Dieses Serum ist in den meisten Fällen eine Mischung aus Fruchtsäuren und Salizylsäure. Letzteres ist eine pflanzliche Säure, die in unterschiedlicher Konzentration in vielen ätherischen Ölen zu finden ist. Das Serum hat den Zweck, dass es die Hornhaut aufweichen soll. Nach einigen wenigen Tagen beginnt sich die Hornhaut von selbst zu lösen.

Hornhautsocken sind vor allem gedacht für das Entfernen von leichten bis mittleren Hornhautschichten. Hat sich bereits eine dicke, eventuell auch schmerzhafte Hornhautschicht gebildet, sollte diese lieber von einem Experten, wie einem Fußpflege Spezialisten oder einem Mediziner entfernt werden.

Um einen besonders hohen Effekt zu erzielen, empfiehlt es sich die Hornhaut vorab mit einem mechanischen Hilfsmittel, wie einer Hornhautraspel, zu bearbeiten. Dieses löst vorab einige abgestorbene Hautzellen und macht es der Hornhautsocke einfacher, die restliche Schicht einzuweichen. Die Verwendung der Hornhautsocken kann man in fünf Schritte gliedern:

  1. Der erste Schritt der Hornhautentfernung mittels Hornhautsocken ist natürlich das Anziehen der Hornhautsocken an sich. Während der vorgeschriebenen Einwirkzeit, die man auf der Verpackung der Hornhautsocken ablesen kann, sollte man möglichst nicht aufstehen, sondern seine Füße hochlagern.
  2. Nach der Einwirkzeit kann man die Socken nun ausziehen. Aufgrund der Beschaffenheit der Socken, sie sind ja wie bereits erwähnt aus Plastik, sollte man auch auf die richtige Entsorgung achten. Die hornhautsocken sind im Restmüll zu entsorgen.
  3. Nach der Behandlung mittels der Hornhautsocken soll man seine Füße gründlich mit lauwarmem Wasser abduschen, um Rückstände des Serums zu entfernen.
  4. Nicht enttäuscht sein, wenn man nicht gleich Wunderergebnisse sehen kann. Es dauert einige Tage bis sich die Hornhautschichten anfangen zu lösen. Erste Ergebnisse werden nach ungefähr einer Woche sichtbar. Bei vielen AnwenderInnen dauert es bis hin zu zwei Wochen, bis der gesamte Prozess der Hornhautlösung abgeschlossen ist.
  5. Das Abziehen der losgelösten Hornhaut ist ganz einfach. Sollte sie sich noch nicht einfach lösen lassen, sollte man lieber noch ein oder zwei Tage abwarten. Nach der Anwendung sollte man seien Füße sorgfältig eincremen.

Wie entsteht Hornhaut eigentlich?

Das A und O einer gesunden Haut ist Feuchtigkeit. Durch eine starke Belastung wie permanentem Druck oder Reibung verliert die Haut Feuchtigkeit. Trockene und rissige Stellen entstehen. Hier wäre der Punkt, um einzugreifen, möchte man der verstärkten Hornhautbildung vorbeugen.

Denn sind bereits einmal trockene Stellen da, und wird dieses nicht durch zum Beispiel regelmäßiges Eincremen verbessert, bildet sich mit der Zeit eine erste Hornhautschicht. Die Hornhautbildung an den Fersen und Ballen ist ganz normal, da wir unsere Füße dort einfach nicht sehr gut vor Druck und Reibung schützen können.

Selbst wenn man seine Füße täglich mehrmals eincremt, wird dort eine leichte Hornhautschicht entstehen. Gut so, denn sie schützt unsere Füße und macht sie auch weniger empfindlich auf äußere Reize wie zum Beispiel kleine Steinchen am Boden.

Bei Tennisspielern oder Ruderern, genauso wie bei Musikern wie Gitarristen kann man auch auf den Händen an einigen Stellen kleine hornhautschichten entdecken. Die Haut richtet sich von selbst nach den Belastungen, die man ihr zusetzt, und bildet Hornhautschichten, um diese viel beanspruchten Stellen zu schützen.

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