Kohlenmonoxid Melder zu mehr Sicherheit im Eigenheim

Kohlenmonoxid Melder
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Wie die Statistik zeigt, hätten Kohlenmonoxid Melder im Jahr 2016 240 Menschenleben retten können. So viele Personen sind nämlich in Deutschland an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Der Einsatz eines Kohlenmonoxid Melders macht überall dort Sinn, wo es zu unvollständiger Verbrennung kommt.

Das kann zum Beispiel sein, wenn in deinem Eigenheim eine Gastherme steht oder du Heizstrahler verwendest. Selbst wenn du ein regelmäßiges Thermenservice von einem Profi durchführen lässt, lohnt es sich in einen Kohlenmonoxid Melder zu investieren.

Selbst wenn du oberste Vorsicht walten lässt, können deine fünf Sinne einen Kohlenmonoxid Melder nicht ersetzen. CO wie das Gas abgekürzt heißt ist nämlich völlig geruchslos. Sollte es aus einer schlecht gewarteten Therme austreten merkst du den Defekt erst wenn sich bereits ernste gesundheitliche Probleme zeigen.

Selbst bei einer Konzentration von nur vier Prozent in der Raumluft kann CO tödlich sein. Der Grund dafür liegt daran, dass Kohlenmonoxid zunächst in die Lunge und von hier sehr schnell in den Blutkreislauf gelangt.

Hier haftet es sich an die roten Blutkörperchen und nimmt genau jenen Platz ein, auf dem das Hämoglobin normalerweise lebenswichtigen Sauerstoff in die Organe und Zellen transportiert. Kein Wunder, dass es zeitnah zu lebensbedrohlichen Atemaussetzern kommt.

Eine der Haupturaschen für durch Kohlenmonoxid ausgelöste Vergiftungserscheinungen sind schlecht gewartete Thermen. Um dich und deine Familie zu schützen, lohnt sich die Investition in einen Kohlenmonoxid Melder.

In einigen Ländern wie der USA und in Großbritannien sind die kleinen Geräte bereits Pflicht. Sie geben ein Signal ab, wenn die Konzentration in der Raumluft über einen bestimmten Wert steigt. Das passiert zum Beispiel bei Tiefdruckwetter: Üblicherweise ziehen die Abgase aus der Therme über einen Kamin ab.

Bei bestimmter Wetterlage kommt es allerdings zu einem gefährlichen Rückstau und unter Umständen macht sich zu viel CO in der Wohnung oder im Haus breit. Besonders gefährlich sind Abzugsventilatoren in Badezimmern, die nach ähnlichem Prinzip einen Unterdruck erzeugen können.

In den letzten Jahrzehnten ist der Ruf nach umweltverträglichen Heizmethoden laut geworden. Immerhin setzen sich Regierungen und Menschen für den Klimaschutz ein. Dazu gehört auch, auf erneuerbare Energie zu setzen und die Ressourcen wie Erdöl und –gas nicht mehr weiter auszubeuten. Als umweltfreundliche Alternative bieten sich Holzpellets an. Sie bestehen aus klein gepressten Holzspänen, die mit vielen Vorteilen punkten:

  • Bei der Herstellung von Pellets werden ausschließlich Holzfasern verwendet. Dabei handelt es sich um ein Naturprodukt, das nachwächst. Aus diesem Grund sind Pellets die umweltfreundliche Alternativ zu Gas- und Ölheizungen
  • Im Zuge des Herstellungsprozesses muss nur wenig Energie aufgewendet werden
  • Bei der Verbrennung von Pellets entsteht wenige Abfall. Nur eine geringe Menge an Asche bleibt übrig. Geringe Aschemengen wie sie in Einfamilienhäusern anfallen, können über den Hausmüll entsorgt werden.
  • Da bei der Verbrennung von Pellets nur so viel CO2 freigesetzt wird wie bei der natürlichen Verrottung kaputter Bäume entstehen würde, gilt diese Methode als klimaneutral
  • Außerdem punkten Pelletsheizungen mit einem günstigen Betriebspreis: Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus fallen 600 bis 1000 Euro pro Jahr an Heizkosten an, bei Gas und Öl sind es im Vergleich dazu rund 1500 Euro

Doch so günstig Pelletsheizungen für die Umwelt und das Haushaltsbudget sind, darf ein Aspekt nicht außer Acht gelassen werden.  Bei der Herstellung von Pellets wird Kohlenmonoxid freigesetzt. Das passiert durch das Zerkleinern und anschließende Erwärmen und Trocknen der Holzfasern. Auch Monate nach der Produktion können die kleinen, länglichen Holzteile dieses Gas noch freisetzen.

Gerade in großen Lagerräumen kann es zu einer für Menschen lebensbedrohlichen Konzentration an CO kommen. Wenn du mit Pellets heizt, solltest du in eine ausgeklügelte Entlüftungsanlage investieren und zur Sicherheit noch dazu einen Kohlenmonoxid Melder installieren. Er warnt zuverlässig vor einer zu hohen Konzentration und kann dir unter Umständen das Leben retten.

Kohlenmonoxid Melder sind überall dort zu empfehlen, wo sich in geschlossenen Räumen Öl-, Gas- oder Holzheizungen sowie Kamine befinden. Sie kleinen Geräte arbeiten mit elektrochemischen Sensoren, die permanent die Umgebungsluft überprüfen. Ein eingebauter Sensor lässt Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid oxidieren und dieser Prozess führt zu einer messbaren Veränderung in der elektrischen Leitfähigkeit.

Besteht für mehr als 2 Stunden eine Konzentration von 30 ppm, schlägt das Gerät Alarm. Die gesetzlich vorgeschrieben Norm sieht vor, dass bei einer Konzentration von 300 ppm bereits nach drei Minuten ein Alarm ausgelöst werden muss. Besonders sicher sind Kohlenmonoxid Melder mit einem Voralarm: Er macht sich mit einem Blinklicht bemerkbar.

Wichtig ist zu beachten, dass Kohlenmonoxid Melder mit Batterie arbeiten. Es gilt also aus Sicherheitsgründen, die Batterien regelmäßig zu tauschen. Kohlenmonoxid Melder sind bereits ab 30 Euro erhältlich. Besonders groß ist die Auswahl im Internet.

Experten empfehlen das kleine Gerät in einer Höhe von 1,5 bis 2 Metern anzubringen. Kohlenmonoxid ist ungefähr genauso schwer wie Luft und steigt nicht sofort an die Decke. Außerdem lohnt es sich, die Melder spätestens alle 10 Jahre auszutauschen.

Die Sensoren arbeiten nämlich nach einigen Jahren nicht mehr einwandfrei. Sollte der Alarm ertönen, gilt es rasch zu reagieren: Am besten öffnest du alle Fenster und schaltest die Heizanlage aus. Um Gefahrensituationen aus dem Weg zu gehen, lässt du die Therme und andere Heizelemente regelmäßig warten.

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