Hirse gegen Haarausfall

Hirse gegen Haarausfall
Bigstock I Copyright: Aleksandr Shyripa
Anzeige

Wenn das Haarkleid schwindet, lohnt es sich Hirse gegen Haarausfall einzusetzen. Denn gerade in der Anfangsphase kann man mit Naturmitteln viel erreichen. Vor allem dann, wenn der Haarausfall mit einem Nährstoffdefizit zu tun hat, kannst du mit Hirse gegen Haarausfall viel erreichen.

Haarausfall hat nämlich weitreichende Folgen und das nicht nur auf das Aussehen. Denn die meisten Menschen bringen volles Haar mit Jugend und Attraktivität in Verbindung. Wenn das Haarkleid schwindet, nimmt in vielen Fällen auch das Selbstbewusstsein Schaden.

Man ist verunsichert und kommt mit dem neuen Aussehen schwer zurecht. Nur wenige schaffen es, mit Stolz an die möglicherweise bevorstehende Glatze zu denken. Wenn du dagegen etwas tun möchtest, probiere Hirse gegen Haarausfall einmal aus.

Hirse gegen Haarausfall bei unterschiedlichen Ursachen

Zunächst einmal gilt es die Ursache für den Haarausfall ausfindig zu machen. Wenn sich bei dir Geheimratsecken zeigen und der Haaransatz an den Schläfen langsam weicht ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass du an erblich bedingtem Haarausfall leidest.

Dann kann Hirse gegen Haarausfall zwar den Verlauf verlangsamen, ganz dämmen wirst du das Problem vermutlich nicht. Denn immerhin bist du dann erblich vorbelastet und die Haarfollikel reagieren empfindlich auf das männliche Hormon DHT, was die Wachstumsphase verkürzt. Außerdem wurde in der jüngeren Vergangenheit der Botenstoff Prostaglandin D2 mit Haarausfall in Verbindung gebracht.

Haarausfall kann jedoch auch andere Ursachen als die Gene haben. Einen entscheidenden Anteil trägt die Ernährung: Wenn du Übergewicht hast und mit einer radikalen Diät überschüssige Pfunde verlieren möchtest, tust du dir und deinem Haarkleid damit nichts Gutes. Wenn du zu viele Lebensmittel aus deinem Speiseplan streichst und das Kaloriendefizit zu hoch ausfällt, mangelt es dir nicht nur an Energie, sondern auch an wichtigen Nährstoffen.

Als erstes Alarmzeichen werden die Haare brüchig, doch nach einiger Zeit fallen sie komplett aus. Dann sprechen Experten von diffusem Haarausfall. Hirse gegen Haarausfall wirkt gerade in diesen Fällen wahre Wunder. Das vielseitig einsatzbare Getreide enthält nämlich viele Inhaltsstoffe, die dem Haar neues Volumen verleihen.

Mit welchen Inhaltsstoffen Hirse gegen Haarausfall hilft

Viele Wissenschaftler sind sich einig: Bei Hirse handelt es sich um das älteste Getreide überhaupt. Das belegen Funde, die belegen dass schon vor rund 8.000 Jahren aus Hirse Fladenbrot hergestellt wurde. Vor allem in Ost- und Mittelasien zählten die kleinen Kügelchen schon vor langem zu den Grundnahrungsmitteln.

Mit Hirsebrei verköstigte sich vor allem die ärmliche Bevölkerung im Mittelalter sogar in Mitteleuropa. Damals wie heute stammt Hirse, die du heute im Supermarkt kaufen kannst, weitgehend aus Afrika und Asien.

Diese Kontinente fahren rund 90 Prozent der gesamten Hirseernte ein. Während sie anderswo zu den beliebtesten Beilagen zählt, fristet Hirse in Mitteleuropa heute eher ein Schattendasein. Schade eigentlich, weil Hirse gegen Haarausfall hilft und noch dazu den Gesundheitszustand verbessert.

Verantwortlich dafür, dass Hirse gegen Haarausfall hilft sind die vielen hochwertigen Inhaltsstoffe, hier ein Auszug daraus:

  • Hirse enthält mehr Kieselsäure als andere Getreidesorten. Sie bindet Wasser und spendet dem Haar daher auf natürliche Weise mehr Feuchtigkeit. Außerdem kurbelt Kieselsäure den Stoffwechsel in den Zellen an. Bei Kieselsäure handelt es sich um eine Verbindung von Silizium und Wasser, die besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann
  • Hirse weist außerdem einen hohen Eisenanteil auf: Dieses Spurenelement ist im Organismus für die Sauerstoffversorgung zuständig. Auch die Haarfollikel benötigen Sauerstoff, um gesunde Haare produzieren zu können.
  • Mit Hirse nimmst du außerdem eine gehörige Portion Vitamin B zu dir. Es ist dafür verantwortlich, die Kopfhaut mit Talg zu versorgen, außerdem beugt es Entzündungen an der Kopfhaut vor und kurbelt den Stoffwechsel in der Haarwurzel an

Wie du Hirse gegen Haarausfall anwendest

Wenn du Hirse gegen Haarausfall verwenden möchtest, bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Einerseits lohnt es sich Hirse als Beilage in deinen Speiseplan zu integrieren. Dabei ist weniger Fantasie nötig als du vielleicht denken magst.

Denn Hirse kannst du in fast allen Speisen verwenden, die als Beilage Reis vorsehen. Ein Hirsotto mit Hühnerfleisch und Gemüse oder ein süßer Hirseauflauf sind einige Beispiele. Auch für das Frühstück ist Hirse eine erstklassige Alternative: Du bereitest deinen Getreidebrei statt mit Hafer- einfach mit Hirseflocken aus dem Bioladen zu.

Fein gemahlene Hirse in einem Smoothie genossen versorgt dich mit den wichtigen Inhaltsstoffen. Egal ob als Bratling, aus Hirsemehl gebackenes Brot oder Kuchen oder mit Fleisch, Fisch und Gemüse kombiniert, der feine Geschmack von Hirse passt zu vielen Speisen.

Als Alternative bieten sich Präparate an, die hochdosierten Hirseextrakt enthalten. Dabei werden in speziellen Verfahren die wasserlöslichen Inhaltsstoffe der Hirse extrahiert und in Kapseln gepresst. Die Präparate mit Braunhirseextrakt nimmst du am besten als Kur über mehrere Wochen ein.

Wie bei anderen Nahrungsergänzungsmitteln wird es einige Zeit dauern, bis das Präparat seine Wirkung entfaltet. Dafür musst du bei der Anwendung von Hirse gegen Haarausfall keine Nebenwirkungen befürchten. Es handelt sich um ein gesundes Naturprodukt, das noch dazu gut schmeckt.

Hirse wurde bereits um 5.000 v. Chr. im heutigen Tschad, Sudan und Äthiopien angebaut. Da sie auch extreme Trockenheit gut aushält, zählt sie heute noch in vielen afrikanischen Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Auch in Deutschland wurde Hirse bis in das beginnende 20. Jahrhundert vermehrt angebaut, bis sie von Mais und Kartoffeln verdrängt wurde. Heute gibt es unter anderem im Spreewald wieder größere Anbauflächen.

Anzeige

Wichtiger Hinweis: Sämtliche Beiträge und Inhalte dienen rein zu Unterhaltungs- und Informationszwecken. Die Redaktion übernimmt keine Haftung und Gewährleistung auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Inhalte. Unsere Inhalte haben keine Beratungsfunktion, sämtliche angewandten Empfehlungen sind eigenverantwortlich zu nutzen. Wir ersetzen weder eine Rechtsberatung, noch eine ärztliche Behandlung. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, sich bei individuellen Bedarf oder Zustand an fachspezifische Experten zu wenden.