Die besten Tipps gegen Schreibblockaden

Tipps gegen Schreibblockaden
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Du sitzt seit Stunden, vor einem leeren Blatt, dass du die ganze Zeit anstarrst, und es tut sich nichts, gar nichts. Das Einzige was passiert, ist die Uhr, die tickt, die Zeit, die vergeht.

Jeder, der schon einmal unter Druck schreiben musste, hat bestimmt bereits mindestens einmal eine Schreibblockade erlebt und hätte dringend ein paar Tipps gegen diese Schreibblockade gebraucht. Denn wenn einem partout nichts einfallen möchte, obwohl man eigentlich schon längst fertig mit dem Aufsatz, dem Bericht oder der Geschichte sein sollte, kann einem das echt an den Rande der Verzweiflung bringen.

Die Problematik der Schreibblockade betrifft allerdings nicht nur erfahrene Autoren. Auch Schüler, Studenten, Journalisten oder Projektverantwortliche kennen das Gefühl, wenn einem einfach der nächste Satz nicht einfallen möchte. So braucht man für einen Text, der normalerweise in einer halben Stunde geschrieben wäre, auf einmal zwei ganze Stunden.

Dabei ist das Schreiben eigentlich eines der Schönsten Dinge, die uns Menschen in die Wiege gelegt worden ist. Unsere Gedanken und Gefühlen durch Schrift auszudrücken, und uns somit anderen mitzuteilen, können in dieser Form nur wir Menschen praktizieren.

Egal ob man etwas konzeptionell mündlich oder Schriftliches verfasst, immerzu möchte man damit eine Botschaft vermitteln. Doch selbst wenn wir uns bewusst machen, was für eine Gabe das Schreiben von Texten nun ist, ist die Schreibblockade einmal da, bringen einen auch die motiviertesten Gedanken nicht weiter. Doch was sind wirklich Tipps gegen Schreibblockaden?

Um eine Schreibblockade zu lösen, solltest du wissen was genau eine Schreibblockade ist, wenn wir von einer Schreibblockade sprechen, sprechen wir von einem psychischen Phänomen, bei diesem hast du dauerhaft oder vorübergehend keine Idee zum Schreiben. Unter diesem psychischen Phänomen, leiden hauptsächlich Schriftsteller, Journalisten und Studenten, wenn sie eine Haus – oder Examarbeit schreiben. Vielleicht bist du eine/r von den hauptsächlich betroffenen Personen.

Schreibblockaden können sich ganz verschieden zeigen. Hier ein paar Beispiele:

  • Es kann dran liegen, dass der Textanfang, dir unglaublich schwerfällt. Du weißt einfach nicht, wie du beginnen sollst.
  • Du planst den Text in deinen Kopf, aber kannst ihn nicht aufs Blatt bringen.
  • Du wirst oft oder mehrfach beim Text schreiben unterbrochen oder konzentrierst dich nicht richtig.
  • Du schreibst den Text zwar weiter, aber bist nicht zufrieden mit ihm.
  • Dir fällen keine Ideen mehr ein, was du schreiben kannst.
  • Du weißt nicht wie du deine Gedanken, zum Ausdruck bringen kannst.
  • Du schreibst unter Druck oder fühlst dich gezwungen zum Schreiben.

Die wohl größte Frage, die du dir stellst. Warum habe ich eine Schreibblockade? Wie du es wahrscheinlich weißt, ist es nicht so leicht den wirklichen Grund zu finden. Bei jedem ist es ganz unterschiedlich. Aber lass uns auch hier, die Ursachen durchgehen:

  • Du willst keine Texte gerade schreiben und deshalb zwingst du dich dazu.
  • Du hast keine Konzepte zum Schreiben.
  • Dir fehlt eine Struktur, wie der Text aufgebaut sein soll.
  • Du hast zu viele Sachen, die du zu Blatt bringen sollst.
  • Du hast Angst, den Text nicht zu meistern. Ein typisches Beispiel ist, wenn du ein/e Stundet/Inn bist und eine Arbeit schreibst und Angst vor der Beurteilung des Professors hast.
  • Du hast Angst, dich zu blamieren mit deinem Text
  • Du hast psychische Probleme, wie Depressionen oder eine bipolare Störung.

Wie schafft man es nun einen Text, den man schreiben will und in vielen Fällen auch schreiben muss, fertigzustellen. Was kurbelt die Kreativität wieder an. Es gibt einige Tipps gegen Schreibblockaden, doch sollte man gleich vorab klarstellen, dass nicht jeder Tipp gegen Schreibblockaden auch automatisch bei jedem Menschen in jeder Situation Abhilfe schafft. Hier findet man einige Tipps gegen Schreibblockaden zusammengefasst:

Einen Plan erstellen: Um vorab einer Schreibblockade vorzubeugen, empfiehlt es sich noch vor Beginn des Schreibprozesses einen Plan zu erstellen. Denn einfach drauflosschreiben funktioniert nur bei den wenigsten Menschen wirklich gut. Darum ist der erste Tipp gegen Schreibblockaden das Strukturieren des Texts und das Formulieren eines Ziels. Welche Botschaft möchte man übermitteln? Welche Informationen soll der Text enthalten. Nummeriert man seine Gedanken hat man nun eine Liste und mit der Frage nach der Botschaft auch einen roten Faden, an der man sich entlanghangeln kann.

Störfaktoren ausschalten: Möchte man real an seinem Text arbeiten, sollte man alle Störfaktoren aus seiner Schreibumgebung verbannen. Also legt man vorm Schreiben sein Telefon am besten in den Nebenraum und schaltet eventuell auch das Internet für einen Moment aus. Denn am Bildschirm aufpoppende Mails oder Facebook-Nachrichten sind bei einer Schreibblockade ein gelungenes Fressen, um sich noch weiter vom Schreiben abzulenken. Außerdem ist der größte tipp gegen Schreibblockaden ja sowieso folgendes – Konzentration.

Warmschreiben: bevor ein Sänger auf die Bühne geht, muss er sich zuerst einsingen. Ansonsten kann er auf der Bühne nicht seine beste Leistung erbringen. Genauso ist es auch beim Schreiben. Bevor man sich an das Schreiben eines Textes setzt, sollte man sich einmal ein wenig warmschreiben. Dazu kann man zum Beispiel 150 Wörter über seinen bisherigen Tagesverlauf schreiben. Somit wird die Kreativität angekurbelt und auch die Finger etwas aufgewärmt.

Beginn muss nicht immer die Einleitung sein: Wer sagt eigentlich, dass man einen Text mit der Einleitung anfangen muss? Wenn es einem schwer fällt, den ersten Satz zu Beginn zu formulieren, kann man ja einfach irgendwo mittendrin starten. Zu irgendeinem Punkt seines Textes fällt einem spontan sicher etwas ein, dann beginnt man eben dort zu schreiben. Wenn man fertig ist, kann man seinen Text noch immer umstrukturieren und die Einzelteile zusammensetzen. Ein Leser des Endproduktes wird nie bemerken, dass man nicht mit der Einleitung begonnen hat.

Einfach weiterschreiben: Viele Schreibende machen den Fehler im Schreibprozess immer wieder Inne zu halten und das bereits Geschriebene umzustrukturieren oder -formulieren. Dies stört allerdings den Schreibfluss. Ein guter Tipp gegen Schreibblockaden ist es, zuerst einmal alles, was einem zu der Thematik des Textes durch den Kopf schwebt, erstmal niederzuschreiben. Anschließend kann man noch immer etwas korrigieren oder umschreiben.

Pausen machen: Ein guter Tipp gegen Schreibblockaden ist es, sich auch einmal eine Pause zu gönnen. Denn ein Kreativitätstief kann vor allem auch dadurch kommen, dass man bereits zu lange am Stück schreibt und sich einfach nicht mehr konzentrieren kann. Man sagt, dass das menschliche Gehirn nur rund 90 Minuten am Stück effektiv arbeiten kann. Danach sollte man ihm einige Minuten Pause, zum Beispiel an der frischen Luft gönnen, um wieder Kraft tanken zu können.

Inspiration holen: Wenn einem so gar nichts mehr einfällt, ist es oft ratsam sich andere Texte zu demselben Thema durchzulesen. Hier kann man sich Inspirationen für verschiedene Formulierungen holen.

Ortswechsel: Überkommt einen mittendrin ein Kreativitätstief, kann ein Ortswechsel helfen. So kann man sich nicht nur in ein anderes Zimmer seiner Wohnung setzen, sondern auch einfach seinen Laptop oder Stift und Papier zusammenpacken, und sich in das nächstbeste Café oder einen Park setzen.

Fehlertoleranz: Wir sind alle nur Menschen, und Menschen passieren auch einmal Fehler. Auf Anhieb einen perfekten Text zu schreiben ist illusorisch, das gelingt auch den besten Autoren nicht.

Disziplin: So sehr das Schreiben auch eigentlich Spaß machen soll, manchmal muss man sich auch einfach dazu zwingen. Wenn der Text fertig werden soll, hilft nichts, außer sich endlich hinzusetzen und zu schreiben. Herumtrödeln hilft da leider nichts. Darum sollte man sich einen Ruck geben. Wer sich schneller dazu entschließt nun fokussiert zu schreiben, ist auch schneller wieder damit fertig.


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