Ein Beardstache kombiniert einen auffälligen Schnurrbart mit einem deutlich kürzeren Bart. Der Längenunterschied lenkt den Blick auf die Oberlippe, während die Stoppeln an Wangen und Kinn für einen markanten Rahmen sorgen. Dadurch wirkt der Bartstil lässiger als ein klassischer Schnurrbart und weniger geschlossen als ein Vollbart.
Der Look lässt sich an verschiedene Gesichtsformen, Bartdichten und persönliche Stilvorlieben anpassen. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Länge, sondern ein sichtbarer Kontrast zwischen Schnurrbart und restlichem Bart.
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Beardstache?
Der Begriff Beardstache setzt sich aus den englischen Wörtern „beard“ für Bart und „mustache“ für Schnurrbart zusammen. Gemeint ist ein Bartstil, bei dem der Schnurrbart länger und kräftiger getragen wird als die Haare an Kinn, Hals und Wangen.
Typischerweise besteht der restliche Bart aus kurzen Stoppeln oder einem gepflegten Kurzbart. Der Schnurrbart darf dagegen dichter, breiter und je nach Variante auch deutlich länger sein. Im Unterschied zum klassischen Schnurrbart wird das übrige Gesicht nicht glatt rasiert. Gegenüber einem Vollbart hebt sich der Look durch den bewussten Längenunterschied ab.
Ein Beardstache wirkt häufig maskulin, markant und etwas unkonventionell. Gleichzeitig kann er gepflegt und modern aussehen, wenn Längen und Konturen aufeinander abgestimmt sind.
Wem steht ein Beardstache?

Grundsätzlich kann der Beardstache an viele Gesichtsformen angepasst werden. Besonders gut funktioniert er, wenn der Schnurrbart dichter wächst als der Bart an Wangen und Kinn. Männer mit lückenhaftem Wangenbart können diesen Unterschied sogar gezielt nutzen, da die kürzeren Stoppeln weniger Dichte benötigen.
| Gesichtsform | Geeignete Ausführung |
|---|---|
| Oval | Fast alle Beardstache Styles, vom kurzen Look bis zum breiten Chevron |
| Rund | Kurze Seiten und ein klar betonter, nicht zu schmaler Schnurrbart |
| Länglich | Ein breiter Schnurrbart und etwas mehr Fülle an den Seiten |
| Kantig | Kräftiger Chevron oder natürliche, leicht weichere Konturen |
| Herzförmig | Etwas mehr Länge am Kinn und ein nicht zu wuchtiger Schnurrbart |
Beardstache bei einem ovalen Gesicht
Ein ovales Gesicht bietet besonders viel Spielraum. Sowohl ein kurzer Beardstache mit feinen Stoppeln als auch ein kräftiger Chevron-Schnurrbart können harmonisch wirken. Die Breite des Schnurrbarts darf sich an den Mundwinkeln orientieren oder etwas darüber hinausgehen.
Beardstache bei einem runden Gesicht
Bei einem runden Gesicht sollten die Wangen kurz gehalten werden. Ein markanter Schnurrbart und etwas mehr Länge am Kinn können das Gesicht optisch strecken. Sehr runde, seitlich nach unten gezogene Schnurrbartformen verstärken dagegen unter Umständen die weiche Gesichtsform.
Beardstache bei einem länglichen Gesicht
Ein breiter Schnurrbart kann die horizontale Linie des Gesichts betonen und dessen Länge optisch ausgleichen. Die Stoppeln an den Seiten dürfen etwas kräftiger ausfallen. Zu viel zusätzliche Länge am Kinn ist meist weniger vorteilhaft.
Beardstache bei einem kantigen Gesicht
Kräftige Kieferpartien passen gut zum markanten Charakter des Bartstils. Ein breiter Chevron Beardstache unterstreicht die kantigen Proportionen. Wer das Gesicht etwas weicher wirken lassen möchte, kann auf natürliche Konturen und sanfte Übergänge setzen.
Funktioniert der Look bei lückenhaftem Bartwuchs?
Ein vollständig dichter Vollbart ist keine Voraussetzung. Wichtig ist vor allem, dass der Schnurrbart ausreichend sichtbar wächst. Leichte Lücken an den Wangen fallen bei kurzen Stoppeln weniger auf. Sind die Lücken am Schnurrbart sehr groß, eignet sich eine kurze und natürliche Variante meist besser als ein voluminöser Walross- oder Chevron-Schnurrbart.
Auch blonde, rote oder graue Barthaare eignen sich für den Beardstache. Helle Haare benötigen gelegentlich etwas mehr Länge, bis der Kontrast deutlich erkennbar wird. Bei dunklen Barthaaren reichen oft schon sehr kurze Stoppeln.
Welche Länge braucht ein Beardstache?
Eine verbindliche Beardstache-Länge gibt es nicht. Als Orientierung kann der Bart an Wangen, Kinn und Hals ungefähr 1 bis 6 mm lang sein. Ein kräftiger Stoppelbart kann auch 4 bis 8 mm erreichen. Der Schnurrbart bleibt sichtbar länger und wird überwiegend mit einer Schere oder einem höheren Trimmeraufsatz in Form gebracht.
| Variante | Restlicher Bart | Schnurrbart | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Sehr kurzer Beardstache | 1 bis 2 mm | Deutlich dichter und etwas länger | Sauber und modern |
| Klassischer Beardstache | 3 bis 5 mm | Voll, breit und klar betont | Markant und vielseitig |
| Beardstache mit kräftigen Stoppeln | 5 bis 8 mm | Sichtbar länger als der Bart | Natürlich und rustikal |
| Beardstache mit kurzem Vollbart | 8 mm oder länger | Besonders voluminös | Kräftig und auffällig |
Die Millimeterangaben dienen nur als Ausgangspunkt. Entscheidend sind Haardichte, Haarfarbe und Wuchsrichtung. Bei einem dichten, dunklen Bart kann bereits ein Unterschied von wenigen Millimetern genügen. Helle oder feine Barthaare benötigen häufig mehr Länge, damit der Schnurrbart optisch hervorsticht.
Beardstache wachsen lassen

Am einfachsten entsteht der Bartstil aus einem gleichmäßig gewachsenen Bart. Der Schnurrbart sollte während dieser Phase möglichst wenig gekürzt werden. Lediglich Haare, die störend über die Oberlippe wachsen, können vorsichtig an der Lippenkante geschnitten werden.
- Lasse Schnurrbart und Bart zunächst gleichmäßig wachsen.
- Kürze den Schnurrbart während der Wachstumsphase nur an der Lippenkante.
- Warte, bis der Schnurrbart eine erkennbare Dichte und Form erreicht hat.
- Kürze anschließend Wangen, Kinn und Hals schrittweise.
- Beginne mit einem längeren Aufsatz und taste dich an die gewünschte Bartlänge heran.
- Prüfe nach einigen Tagen, ob der Unterschied deutlich genug ist.
Vom Vollbart zum Beardstache
Mit einem vorhandenen Vollbart lässt sich der Look sofort gestalten. Der Schnurrbart wird zunächst abgeteilt und bleibt weitgehend unangetastet. Danach wird der restliche Bart mit einem längeren Aufsatz gekürzt. Gefällt das Ergebnis noch nicht, kann die Länge in kleinen Schritten weiter reduziert werden.
Ein zu großer Längensprung wirkt anfangs häufig ungewohnt. Es ist deshalb sinnvoll, den Bart nicht sofort auf 1 mm zu kürzen. Mit 5 oder 6 mm lässt sich zunächst beurteilen, wie stark der Schnurrbart im Gesicht hervortritt.
Vom Schnurrbart zum Beardstache
Wer bereits einen Schnurrbart trägt, lässt den übrigen Bart einige Tage wachsen. Sobald gleichmäßige Stoppeln sichtbar sind, werden Hals und Wangen gesäubert. Diese Methode eignet sich besonders für einen kurzen Beardstache und erfordert nur wenige Veränderungen am Schnurrbart.
Wie lange dauert das Wachstum?
Kurze Stoppeln entstehen innerhalb weniger Tage. Bis der Schnurrbart ausreichend dicht und formbar ist, können je nach Ausgangslänge mehrere Wochen vergehen. Bei einem komplett glatt rasierten Gesicht sollte man ungefähr vier bis acht Wochen einplanen. Individuelle Unterschiede beim Bartwuchs sind dabei normal.
Beardstache selber trimmen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Für ein gleichmäßiges Ergebnis werden ein Barttrimmer mit mehreren Aufsätzen, ein Präzisionstrimmer, eine Bartschere und ein kleiner Schnurrbartkamm benötigt. Ein Nassrasierer oder Folienrasierer kann für besonders glatte Konturen verwendet werden.
1. Bart reinigen und trocknen
Wasche den Bart mit lauwarmem Wasser und einem milden Bartshampoo. Vor dem Trimmen müssen die Haare vollständig trocken sein. Feuchte Barthaare wirken länger und ziehen sich nach dem Trocknen zusammen. Dadurch besteht die Gefahr, sie versehentlich zu kurz zu schneiden.
2. Schnurrbart abteilen
Kämme den Schnurrbart nach unten und trenne ihn gedanklich vom restlichen Bart. Besonders an den Mundwinkeln sollte klar sein, welche Haare zum Schnurrbart gehören. Diese Bereiche werden beim Kürzen des übrigen Barts zunächst ausgespart.
3. Restlichen Bart kürzen
Wähle zuerst einen längeren Aufsatz als die geplante Endlänge. Fahre mit dem Trimmer gleichmäßig über Wangen, Kinn und Hals. Arbeite möglichst gegen die Wuchsrichtung, ohne stark aufzudrücken. Anschließend kannst du einen kürzeren Aufsatz verwenden, falls der Kontrast noch zu gering ist.
4. Schnurrbart formen
Kämme den Schnurrbart erneut nach unten. Einzelne überstehende Haare werden mit der Bartschere entfernt. Der Trimmer sollte nur vorsichtig eingesetzt werden, da ein zu kurzer Schnitt die gesamte Wirkung verändert.
5. Lippenkante freilegen
Haare, die in den Mund wachsen, können entlang der Oberlippe gekürzt werden. Die Linie muss nicht messerscharf sein. Eine leicht natürliche Kante wirkt bei vielen Beardstache Styles harmonischer. Schneide zunächst wenig ab und kontrolliere das Ergebnis bei entspannter Mundhaltung.
6. Wangenkonturen säubern
Entferne einzelne Haare oberhalb der natürlichen Wangenlinie. Eine künstlich tief angesetzte Kontur kann den Bart schmal und unruhig erscheinen lassen. Bei einem lässigen Beardstache reicht es häufig, nur deutlich abstehende Haare zu rasieren.
7. Halslinie definieren
Die Halslinie sollte ungefähr ein bis zwei Fingerbreit oberhalb des Adamsapfels verlaufen und in einer sanften Kurve Richtung Unterkiefer führen. Wird sie zu hoch angesetzt, sieht der Bart von der Seite schnell unnatürlich aus. Unterhalb der Linie können die Haare sauber entfernt werden.
8. Übergänge kontrollieren
Prüfe den Bart aus mehreren Blickwinkeln. Besonders an den Mundwinkeln und unterhalb der Unterlippe sollten keine unbeabsichtigten Löcher entstehen. Kleine Unterschiede lassen sich mit einer Schere oder einem Präzisionstrimmer ausgleichen.
9. Schnurrbart stylen
Zum Abschluss wird der Schnurrbart gekämmt. Bei längeren Varianten sorgt eine kleine Menge Bartwachs für Halt. Kurze, natürliche Formen benötigen häufig kein zusätzliches Stylingprodukt.
Die beliebtesten Beardstache Styles

Klassischer Beardstache mit 3-Tage-Bart
Der klassische Beardstache verbindet einen vollen Schnurrbart mit ungefähr 2 bis 4 mm langen Stoppeln. Er ist deutlich als eigener Bartstil zu erkennen, wirkt aber nicht übertrieben. Diese Variante eignet sich für viele Gesichtsformen und lässt sich vergleichsweise leicht pflegen.
Short Beardstache
Beim Short Beardstache bleibt der gesamte Look kompakt. Der Bart wird häufig auf 1 bis 2 mm gekürzt, während der Schnurrbart nur etwas länger getragen wird. Die Variante wirkt sauber und modern. Sie eignet sich gut für Männer, die den Stil ausprobieren möchten, ohne sofort einen sehr auffälligen Schnurrbart wachsen zu lassen.
Chevron Beardstache
Ein Chevron-Schnurrbart ist breit, dicht und bedeckt einen Teil der Oberlippe. Seine Form erinnert an ein umgedrehtes V. In Kombination mit kurzen Stoppeln entsteht ein besonders markanter Beardstache. Voraussetzung ist ein relativ dichter Bartwuchs an der Oberlippe.
Walross-Beardstache
Der Walross-Schnurrbart wächst kräftig über die Oberlippe und kann seitlich etwas nach unten fallen. Mit einem kurzen Bart bildet er einen starken Kontrast. Der Pflegeaufwand ist höher, da der Schnurrbart regelmäßig gekämmt und beim Essen gelegentlich aus dem Weg gehalten werden muss.
Handlebar Beardstache
Bei dieser Variante werden die Enden des Schnurrbarts seitlich ausgezogen oder leicht nach oben gedreht. Dafür sind ausreichend Länge und ein festigendes Bartwachs erforderlich. Der Handlebar Beardstache fällt stärker auf und wirkt bewusster gestylt als die klassischen Varianten.
Beardstache mit kurzem Vollbart
Der restliche Bart kann auch länger als typische Stoppeln getragen werden. Damit der Stil erkennbar bleibt, muss der Schnurrbart weiterhin mehr Volumen besitzen. Weiche Übergänge sorgen dafür, dass die Kombination nicht wie ein gleichmäßig gekürzter Vollbart aussieht.
Moderner Beardstache mit weichen Konturen
Diese Ausführung verzichtet auf extrem scharfe Wangenlinien und harte Übergänge. Der Schnurrbart bleibt zwar deutlich länger, fügt sich aber natürlicher in den Bart ein. Der Look passt gut zu lockeren Frisuren, einem Buzz Cut oder einer Glatze.
Der Beardstache von Henry Cavill
Henry Cavill wird häufig als bekanntes Beispiel für einen Beardstache genannt. Sein Look zeichnet sich durch einen breiten, kräftigen Schnurrbart und einen wesentlich kürzeren Bartbereich aus. Die Konturen wirken dabei eher natürlich als übermäßig akkurat.
Für eine ähnliche Wirkung benötigt man vor allem einen dichten Schnurrbartwuchs. Die genaue Optik lässt sich jedoch nicht unverändert auf jedes Gesicht übertragen. Haarstruktur, Bartfarbe, Wuchsrichtung und Gesichtsform beeinflussen das Ergebnis. Sinnvoller als eine exakte Kopie ist eine Variante, die sich an den eigenen Proportionen orientiert.
Beardstache richtig pflegen und stylen
Obwohl der Bart relativ kurz ist, benötigt er regelmäßige Pflege. Unter den Stoppeln können sich trockene Haut und abgestorbene Hautschüppchen sammeln. Eine milde Reinigung und wenige Tropfen Bartöl halten Haare und Haut geschmeidig.
- Reinige den Bart je nach Hauttyp zwei- bis dreimal pro Woche mit einem milden Bartshampoo.
- Kämme den Schnurrbart täglich in die gewünschte Richtung.
- Verwende Bartöl sparsam, damit die kurzen Stoppeln nicht fettig aussehen.
- Nutze Bartwachs nur bei längeren oder geformten Schnurrbartvarianten.
- Kontrolliere regelmäßig die Haare an der Lippenkante.
- Trimme den Bartbereich abhängig vom Wachstum alle drei bis sieben Tage nach.
- Schneide einzelne abstehende Schnurrbarthaare mit einer Bartschere.
Bei empfindlicher Haut sollte der Trimmer sauber und scharf sein. Starker Druck und mehrfaches Bearbeiten derselben Stelle können Hautreizungen verursachen. Nach dem Trimmen beruhigt eine leichte, alkoholfreie Pflege die Haut.
Häufige Fehler beim Beardstache

Schnurrbart und Bart auf dieselbe Länge kürzen
Ohne erkennbaren Längenunterschied entsteht ein gewöhnlicher Kurzbart. Der Schnurrbart muss nicht extrem lang sein, sollte sich aber sichtbar vom restlichen Bart abheben.
Den Schnurrbart zu früh kürzen
Ein Schnurrbart benötigt Zeit, um Dichte und Form zu entwickeln. Wer ihn während der Wachstumsphase ständig vollständig zurückschneidet, erreicht nur schwer das notwendige Volumen.
Den Bart sofort sehr kurz trimmen
Ein schrittweises Kürzen bietet mehr Kontrolle. Ist der Bart einmal zu kurz, muss er erst wieder nachwachsen. Beginne deshalb mit einem längeren Aufsatz und reduziere die Länge langsam.
Eine zu hoch angesetzte Halslinie
Eine direkt unter dem Kinn rasierte Halslinie kann besonders in der Seitenansicht unnatürlich wirken. Die Kontur sollte tiefer sitzen und dem Verlauf des Unterkiefers folgen.
Übermäßig scharfe Konturen
Sehr harte Linien passen nicht zu jeder Beardstache-Variante. Der Stil lebt häufig von einer Mischung aus gepflegter Form und natürlicher Struktur. Entferne zunächst nur deutlich außerhalb der Kontur wachsende Haare.
Zu viel Bartöl oder Wachs
Kurze Barthaare benötigen nur wenig Produkt. Zu viel Öl lässt die Stoppeln glänzend und ungewaschen erscheinen. Eine kleine Menge zwischen den Fingern reicht meistens aus.
Den Bart im feuchten Zustand trimmen
Nasse Haare liegen anders und erscheinen länger. Das tatsächliche Ergebnis wird erst nach dem Trocknen sichtbar. Trimme den Beardstache deshalb immer trocken.
Passt ein Beardstache zu einer Glatze?

Ein Beardstache kann sehr gut mit einer Glatze oder einem Buzz Cut kombiniert werden. Der betonte Schnurrbart setzt einen markanten Schwerpunkt im Gesicht, während die kurzen Stoppeln einen Übergang zur Kieferpartie schaffen. Bei einer sehr kantigen Kopfform können weichere Bartkonturen für einen ausgewogenen Gesamteindruck sorgen.
Fazit: Lohnt sich der Beardstache?
Der Beardstache ist eine vielseitige Alternative zum klassischen Vollbart oder allein getragenen Schnurrbart. Er eignet sich besonders für Männer mit kräftigem Schnurrbartwuchs, kann aber auch von ungleichmäßigem Bartwuchs an den Wangen ablenken.
Für einen gelungenen Look müssen Schnurrbart und restlicher Bart klar voneinander unterscheidbar sein. Welche Länge am besten funktioniert, hängt von Bartdichte, Haarfarbe und Gesichtsform ab. Wer den Bart schrittweise kürzt und die natürlichen Proportionen berücksichtigt, kann den Stil ohne großen Pflegeaufwand an das eigene Gesicht anpassen.
Häufige Fragen zum Beardstache
Was bedeutet Beardstache auf Deutsch?
Beardstache ist eine Verbindung aus den englischen Begriffen „beard“ und „mustache“. Auf Deutsch lässt sich der Name sinngemäß als Bart-Schnurrbart-Kombination übersetzen. Gemeint ist ein deutlich betonter Schnurrbart, der zusammen mit wesentlich kürzeren Stoppeln oder einem kurzen Bart getragen wird.
Wie lang sollte ein Beardstache sein?
Der Bartbereich ist häufig zwischen 1 und 6 mm lang. Bei kräftigen Stoppeln sind auch bis zu 8 mm möglich. Der Schnurrbart bleibt sichtbar länger. Eine feste Universallänge gibt es nicht, da Bartdichte, Haarfarbe und Wuchsrichtung bestimmen, wie deutlich der Unterschied wahrgenommen wird.
Wie trimmt man einen Beardstache?
Zuerst wird der trockene Bart an Wangen, Kinn und Hals auf eine gleichmäßige Länge gekürzt. Der Schnurrbart bleibt dabei ausgespart. Anschließend werden überstehende Schnurrbarthaare mit einer Schere entfernt, die Lippenkante freigelegt und die Wangen- sowie Halskonturen vorsichtig gesäubert.
Wem steht ein Beardstache?
Der Bartstil lässt sich an nahezu jede Gesichtsform anpassen. Besonders geeignet ist er für Männer, deren Schnurrbart dichter wächst als der übrige Bart. Die Breite des Schnurrbarts, die Länge der Stoppeln und die Konturen sollten passend zur Gesichtsform gewählt werden.
Kann man einen Beardstache bei wenig Bartwuchs tragen?
Leichte Lücken an Wangen und Kinn sind meistens kein Hindernis, da diese Bereiche sehr kurz getragen werden. Entscheidend ist ein ausreichend sichtbarer Schnurrbart. Bei geringer Dichte an der Oberlippe empfiehlt sich ein kurzer, natürlicher Beardstache ohne stark ausladende Enden.
Wie lange dauert es, einen Beardstache wachsen zu lassen?
Wer bei null beginnt, sollte ungefähr vier bis acht Wochen einplanen. Die Stoppeln sind bereits nach wenigen Tagen vorhanden, der Schnurrbart benötigt aber mehr Zeit für Dichte und Form. Bei einem vorhandenen Vollbart oder Schnurrbart kann der Look deutlich schneller gestaltet werden.
Welche Produkte benötigt man für das Styling?
Zur Grundausstattung gehören ein Barttrimmer mit Aufsätzen, eine Bartschere und ein kleiner Schnurrbartkamm. Wenige Tropfen Bartöl können Haut und Haare pflegen. Längere Varianten lassen sich zusätzlich mit einer kleinen Menge Bartwachs formen und fixieren.
Was ist der Unterschied zwischen Beardstache und Schnurrbart?
Bei einem klassischen Schnurrbart wird der übrige Bart meistens vollständig abrasiert. Beim Beardstache bleiben an Wangen, Kinn und Hals sichtbare Stoppeln oder ein kurzer Bart stehen. Der Schnurrbart ist jedoch länger und bildet den optischen Mittelpunkt des Bartstils.
Wie oft muss man einen Beardstache trimmen?
Der kurze Bartbereich sollte abhängig von der Wachstumsgeschwindigkeit etwa alle drei bis sieben Tage nachgetrimmt werden. Die Konturen und die Lippenkante können bei Bedarf häufiger korrigiert werden. Der Schnurrbart selbst wird nur dann gekürzt, wenn einzelne Haare abstehen oder die gewünschte Form verloren geht.
Weitere Informationen:
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