Vom unkomplizierten 3-Tage-Bart bis zum markanten Ducktail: Es gibt zahlreiche Bartarten, die sich in Länge, Form und Pflegeaufwand deutlich unterscheiden. Welche Bartform zu dir passt, hängt nicht nur von deinem Geschmack ab. Auch deine Gesichtsform, die Dichte deines Bartwuchses und die Zeit, die du in das Styling investieren möchtest, spielen eine wichtige Rolle.
In dieser Übersicht lernst du die bekanntesten Bartarten mit ihren Namen und typischen Merkmalen kennen. Du erfährst außerdem, welche Bärte bei lückenhaftem Bartwuchs funktionieren, welche Formen ein rundes Gesicht optisch strecken und welche Styles besonders pflegeleicht sind.
Inhaltsverzeichnis
Welche Bartarten gibt es?
Bartarten lassen sich danach unterscheiden, welche Bereiche des Gesichts bewachsen bleiben, wie lang die Haare getragen werden und wie die Konturen verlaufen. Ein Vollbart bedeckt Wangen, Kinn und Oberlippe. Bei einem Goatee konzentriert sich der Bart dagegen auf Mund und Kinn. Andere Bartformen wie der Beardstache leben vor allem vom deutlichen Unterschied zwischen einem kräftigen Schnurrbart und kurzen Stoppeln.
Viele Barttypen sind unter mehreren Namen bekannt. Der Ziegenbart wird beispielsweise auch Goatee genannt, während der Ankerbart häufig als Anchor Beard bezeichnet wird. Die folgende Tabelle bietet dir einen schnellen Überblick.
| Bartart | Typische Länge | Bartwuchs | Geeignete Gesichtsform | Pflegeaufwand |
|---|---|---|---|---|
| 3-Tage-Bart | 0,5 bis 3 mm | Leicht bis dicht | Fast alle | Niedrig |
| 6-Tage-Bart oder 10-Tage-Bart | 3 bis 6 mm | Mittel bis dicht | Fast alle | Niedrig bis mittel |
| Kurzer Vollbart | 4 bis 12 mm | Mittel bis dicht | Oval, kantig, länglich | Mittel |
| Klassischer Vollbart | Ab etwa 2 cm | Dicht | Fast alle | Hoch |
| Langer Vollbart | Deutlich über das Kinn hinaus | Dicht | Rund, oval, quadratisch | Hoch |
| Ducktail-Bart | Mittel bis lang | Dicht an Kinn und Wangen | Rund, oval, quadratisch | Hoch |
| Garibaldi-Bart | Mittel bis lang | Dichter Vollbart | Länglich, schmal, oval | Hoch |
| Wikingerbart | Lang | Dichter Vollbart | Oval, rund, quadratisch | Hoch |
| Hipster-Bart | Mittel bis lang | Dichter Vollbart | Oval, kantig, länglich | Hoch |
| Ziegenbart oder Goatee | Kurz bis mittel | Vor allem am Kinn | Rund, quadratisch | Mittel |
| Henriquatre | Kurz bis mittel | Dicht um Mund und Kinn | Rund, oval, kantig | Mittel |
| Van-Dyke-Bart | Kurz bis mittel | Gut an Oberlippe und Kinn | Rund, oval, quadratisch | Hoch |
| Balbo-Bart | Kurz bis mittel | Gut an Kinn und Oberlippe | Rund, oval | Hoch |
| Ankerbart oder Anchor Beard | Kurz bis mittel | Gleichmäßig am Kinn | Rund, oval, quadratisch | Hoch |
| Chin Strap | Sehr kurz bis kurz | Gleichmäßig am Kiefer | Oval, rund | Hoch |
| Schifferkrause | Kurz bis lang | Kräftig an Kinn und Kiefer | Oval, länglich, schmal | Mittel bis hoch |
| Hollywoodian | Kurz bis mittel | Gut an Kinn und Kiefer | Rund, oval, quadratisch | Hoch |
| Soul Patch | Kurz | Nur unter der Unterlippe nötig | Fast alle | Niedrig |
| Klassischer Schnurrbart | Kurz bis mittel | Dicht an der Oberlippe | Fast alle | Mittel |
| Chevron-Schnurrbart | Mittel | Dicht an der Oberlippe | Oval, kantig, länglich | Mittel |
| Handlebar-Moustache | Mittel bis lang | Dicht an der Oberlippe | Oval, quadratisch, länglich | Hoch |
| Walrossbart | Lang | Sehr dicht an der Oberlippe | Oval, länglich, kantig | Hoch |
| Hufeisenbart | Mittel | Dicht an Oberlippe und Mundwinkeln | Oval, länglich | Hoch |
| Beardstache | Stoppeln plus längerer Schnurrbart | Kräftiger an der Oberlippe | Fast alle | Mittel |
| Koteletten und Backenbart | Kurz bis mittel | Dicht an den Wangen | Oval, länglich | Mittel bis hoch |
| Bart Fade oder Bart mit Übergang | Stufenlos von sehr kurz bis länger | Mittel bis dicht | Fast alle | Hoch |
Die beliebtesten Bartarten im Überblick
3-Tage-Bart

Der 3-Tage-Bart gehört zu den beliebtesten Bartarten für Männer. Seine Bezeichnung beschreibt weniger eine feste Wachstumsdauer als den typischen Stoppel-Look. Je nach Bartfarbe und Wachstumsgeschwindigkeit liegt die passende Länge meist zwischen 0,5 und 3 mm. Dunkle Barthaare wirken oft bereits bei einer sehr kurzen Einstellung deutlich, während blonde oder graue Stoppeln etwas länger sein dürfen.
Diese Bartform passt zu fast jeder Gesichtsform und benötigt keinen vollständig dichten Wuchs. Kleine Lücken fallen bei kurzen Haaren weniger stark auf. Damit der Bart gepflegt und nicht nur unrasiert aussieht, solltest du ihn alle zwei bis vier Tage auf eine einheitliche Länge kürzen und die Halskontur säubern.
6-Tage-Bart oder 10-Tage-Bart

Ein 6-Tage- oder 10-Tage-Bart ist die kräftigere Variante des klassischen Stoppelbarts. Die Haare sind üblicherweise etwa 3 bis 6 mm lang. Dadurch wirkt das Gesicht markanter, ohne dass bereits die Pflege eines Vollbarts notwendig wird. Gleichzeitig werden Lücken und unterschiedliche Wuchsrichtungen deutlicher sichtbar als bei sehr kurzen Stoppeln.
Der Look eignet sich gut für Männer mit mittlerem bis dichtem Bartwuchs. Bei einem runden Gesicht können etwas kürzere Seiten und mehr Länge am Kinn für ausgewogenere Proportionen sorgen. Ein Trimmer mit präzise einstellbarem Aufsatz erleichtert es, die Länge konstant zu halten.
Kurzer Vollbart

Beim kurzen Vollbart bleiben Oberlippe, Kinn, Kiefer und Wangen zusammenhängend bewachsen. Mit ungefähr 4 bis 12 mm Länge wirkt er voller als ein Stoppelbart, bleibt aber vergleichsweise unkompliziert. Häufig wird diese Bartart auch als Short Boxed Beard bezeichnet, wenn die Konturen sauber definiert und die Seiten kompakt gehalten werden.
Ein gleichmäßiger Wuchs an Wangen und Kinn ist von Vorteil. Kleinere Lücken können bei etwas mehr Länge von benachbarten Haaren verdeckt werden. Für ein rundes Gesicht sollten die Seiten nicht zu voluminös ausfallen. Bei einem länglichen Gesicht darf der Bart an den Wangen etwas voller bleiben. Trimme ihn etwa ein- bis zweimal pro Woche und kontrolliere besonders die Halslinie.
Klassischer Vollbart

Der klassische Vollbart bedeckt den gesamten Bartbereich und wird ab ungefähr 2 cm Länge deutlich als solcher wahrgenommen. Er verändert die Gesichtsform stärker als kurze Bartarten und kann eine schmale Kieferpartie kräftiger erscheinen lassen. Je nach Schnitt wirkt er natürlich, elegant oder ausgesprochen markant.
Für ein geschlossenes Erscheinungsbild ist dichter Bartwuchs an Wangen, Kinn und Oberlippe ideal. Während der ersten Wochen solltest du nicht zu früh in die Grundform eingreifen. Sobald ausreichend Länge vorhanden ist, können Seiten, Kinn und Schnurrbart aufeinander abgestimmt werden. Regelmäßiges Waschen, Kämmen und eine sparsame Menge Bartöl helfen gegen trockene Haut und abstehende Haare.
Langer Vollbart

Ein langer Vollbart beginnt nicht bei einer exakt festgelegten Länge. Meist ist damit ein Bart gemeint, der deutlich über das Kinn hinausreicht. Er benötigt Geduld, dichten Wuchs und eine konsequente Pflegeroutine. Die natürliche Wachstumsgeschwindigkeit liegt bei vielen Männern ungefähr bei einem Zentimeter pro Monat, kann individuell aber stark abweichen.
Ein längeres Gesicht sollte durch zusätzliche Länge am Kinn nicht unnötig gestreckt werden. Bei einem runden oder breiten Gesicht kann ein kontrolliert zulaufender Vollbart dagegen vorteilhaft wirken. Die Grundform wird am besten mit Schere und Trimmer gepflegt. Spliss, trockene Spitzen und ein ungleichmäßiger Umriss fallen bei langen Bärten schneller auf.
Ducktail-Bart

Der Ducktail ist ein Vollbart, der zum Kinn hin spitz oder V-förmig zuläuft. Sein Name bezieht sich auf die Form eines Entenschwanzes. Die Wangen und Seiten werden kompakter gehalten, während der Bart am Kinn deutlich länger bleibt. Dadurch streckt der Ducktail ein rundes oder breites Gesicht optisch.
Für diese Bartart ist vor allem an Kinn und Kiefer ein dichter Wuchs nötig. Eine gewisse Länge muss vorhanden sein, bevor sich die Spitze sauber formen lässt. Kämme den Bart vor dem Schneiden in seine natürliche Fallrichtung und kürze beide Seiten schrittweise. Eine schiefe oder zu schmale Spitze wirkt schnell unruhig. Der Pflegeaufwand ist daher höher als bei einem gleichmäßig kurzen Vollbart.
Garibaldi-Bart

Der Garibaldi ist ein breiter, voller Bart mit natürlicher Struktur und einer abgerundeten Unterkante. Er wird meist mittellang bis lang getragen. Im Gegensatz zum spitzen Ducktail soll der Garibaldi nicht streng modelliert aussehen. Seine Konturen bleiben dennoch kontrolliert, damit der Bart nicht ungepflegt wirkt.
Die breite Form passt besonders gut zu länglichen oder schmalen Gesichtern. Bei einem runden Gesicht kann zusätzliches Volumen an den Seiten dagegen die Breite betonen. Ein dichter Wangenbart ist für den typischen Look wichtig. Der Schnurrbart darf kräftig sein, sollte aber nicht zwingend über die Oberlippe wachsen. Regelmäßiges Bürsten erhält die kompakte Form.
Wikingerbart

Als Wikingerbart werden lange, kräftige Vollbärte bezeichnet, die bewusst natürlich und robust wirken. Eine historisch exakt festgelegte Bartform ist damit nicht gemeint. Moderne Varianten reichen vom offenen Langbart bis zu geflochtenen oder mit Bartperlen geschmückten Styles.
Der Look benötigt einen dichten Bartwuchs und mehrere Monate Wachstumszeit. Trotz seiner natürlichen Wirkung sollte die Form regelmäßig kontrolliert werden. Besonders die Übergänge an den Wangen, lose Spitzen und der Schnurrbart benötigen Pflege. Ein Wikingerbart passt gut zu einem markanten Gesicht oder einer Glatze. Bei einem sehr langen Gesicht sollte die Form nicht zusätzlich schmal und spitz auslaufen.
Hipster-Bart

Der Hipster-Bart ist keine streng definierte Bartart. Gemeint ist meist ein voller, längerer Bart mit bewusst gepflegter Form und einem markanten Schnurrbart. Häufig werden klare Wangenkonturen, eine kompakte Unterkante oder leicht gezwirbelte Schnurrbartenden kombiniert.
Für den voluminösen Look ist dichter Bartwuchs erforderlich. Der Stil bietet viel Spielraum, verlangt aber regelmäßiges Kämmen, Nachschneiden und Formen. Zu viel Wachs kann den Bart steif oder fettig aussehen lassen. Verwende Pflegeprodukte deshalb sparsam. Der Hipster-Bart harmoniert mit ovalen, kantigen und länglichen Gesichtern, sofern Länge und Seitenvolumen entsprechend angepasst werden.
Ziegenbart oder Goatee

Beim Goatee bleibt vor allem der Bereich am Kinn bewachsen. Der klassische Ziegenbart kommt ohne Verbindung zum Schnurrbart aus. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden jedoch auch Varianten mit Schnurrbart häufig als Goatee bezeichnet. Der Stil ist eine gute Wahl, wenn der Bart am Kinn dicht wächst, die Wangen aber lückenhaft bleiben.
Ein Goatee kann ein rundes Gesicht optisch verlängern und die Aufmerksamkeit auf Mund und Kinn lenken. Bei einem bereits sehr schmalen oder langen Gesicht sollte er nicht zu lang und spitz getragen werden. Saubere Konturen sind entscheidend. Achte darauf, dass beide Seiten gleich breit verlaufen und der Bart mittig unter dem Mund sitzt.
Henriquatre

Der Henriquatre verbindet Schnurrbart und Kinnbart zu einem geschlossenen Rahmen um den Mund. Die Wangen und die übrige Kieferpartie bleiben glatt rasiert. Im Englischen wird eine ähnliche Form häufig als Circle Beard bezeichnet. Der Stil wirkt klassisch und kann auch bei schwächerem Wangenbart funktionieren.
Voraussetzung ist ein möglichst gleichmäßiger Wuchs an Oberlippe, Mundwinkeln und Kinn. Ein Henriquatre kann ein rundes Gesicht optisch strukturieren. Bei einem länglichen Gesicht sollte der Kinnbereich eher kurz bleiben. Die symmetrischen Linien verlangen regelmäßige Pflege. Ein Präzisionstrimmer hilft dabei, die Verbindung um die Mundwinkel nicht versehentlich zu unterbrechen.
Van-Dyke-Bart

Der Van-Dyke-Bart besteht aus einem Schnurrbart und einem spitz zulaufenden Kinnbart. Beide Bereiche sind im Gegensatz zum Henriquatre nicht miteinander verbunden. Häufig werden die Enden des Schnurrbarts leicht nach außen oder oben geformt. Die Bartart wirkt auffällig, historisch und bewusst gestylt.
Sie eignet sich für Männer, deren Bart an Oberlippe und Kinn gut wächst, während die Wangen weniger dicht sind. Ein rundes oder kantiges Gesicht erhält durch den spitzen Kinnbart mehr Länge. Der Schnurrbart sollte regelmäßig gekämmt und bei Bedarf mit wenig Wachs fixiert werden. Glatt rasierte Flächen machen den Kontrast besonders deutlich.
Balbo-Bart

Der Balbo kombiniert einen getrennten Schnurrbart mit einem breiteren Kinnbart, der sich entlang des Unterkiefers ausdehnen kann. Koteletten und Wangen bleiben frei. Im Vergleich zum Van Dyke wirkt der untere Bartbereich meist breiter und weniger spitz.
Diese Bartform passt gut zu runden und ovalen Gesichtern. Sie kann eine schmale Kinnpartie kräftiger erscheinen lassen und funktioniert auch bei lückenhaftem Wangenwuchs. Die Form ist allerdings anspruchsvoll. Beide Seiten müssen symmetrisch verlaufen, und zwischen Schnurrbart und Kinnbart sollte ein klarer Abstand bleiben. Beginne beim Trimmen lieber mit einer breiteren Grundform und arbeite dich langsam an die gewünschte Kontur heran.
Ankerbart oder Anchor Beard

Der Ankerbart trägt seinen Namen, weil seine Form an einen Schiffsanker erinnert. Ein schmaler Bartstreifen folgt der Kieferlinie und läuft am Kinn spitz zusammen. Darüber befindet sich ein meist nicht verbundener Schnurrbart. Teilweise wird zusätzlich ein schmaler Streifen unterhalb der Unterlippe stehen gelassen.
Der Anchor Beard betont Kinn und Kiefer und eignet sich besonders für runde, ovale oder quadratische Gesichter. Er erfordert keinen dichten Wangenbart, wohl aber einen gleichmäßigen Wuchs am Kinn. Durch die klaren Linien gehört er zu den pflegeintensiveren Bartarten. Schon kleine Unregelmäßigkeiten können die Ankerform verzerren.
Chin Strap

Der Chin Strap ist ein schmaler Bartstreifen, der entlang der Kieferkante von einer Kotelette zur anderen verläuft. Die Wangen und häufig auch die Oberlippe bleiben rasiert. Die Breite kann von einer feinen Linie bis zu einem deutlich sichtbaren Kinnriemen variieren.
Diese Bartart lenkt den Blick auf die Kieferkontur. Sie eignet sich daher vor allem bei einer klaren Kinnlinie. Bei einem weichen oder wenig ausgeprägten Unterkiefer kann eine etwas breitere Variante vorteilhafter sein als eine sehr dünne Linie. Der Bart muss am gesamten Kiefer gleichmäßig wachsen. Für ein sauberes Ergebnis sind häufiges Nachrasieren und eine ruhige Hand notwendig.
Schifferkrause

Bei der Schifferkrause bleiben Kinn, Kiefer und Koteletten bewachsen, während die Oberlippe glatt rasiert wird. Die Bartform wird auch als Kinnvorhang oder Chin Curtain bezeichnet. Je nach Länge kann sie zurückhaltend oder sehr markant wirken.
Sie eignet sich für Männer mit kräftigem Bartwuchs am Unterkiefer und schwächerem Schnurrbart. Die breite Fläche am Kinn kann ein schmales Gesicht kräftiger erscheinen lassen. Bei einem runden Gesicht sollten die Seiten nicht zu voluminös ausfallen. Wichtig ist eine klare Oberkante an den Wangen sowie eine natürliche Halslinie. Der Bereich über der Lippe muss regelmäßig glatt rasiert werden.
Hollywoodian

Der Hollywoodian verbindet Schnurrbart und Kinnbart mit einem entlang des Unterkiefers verlaufenden Bart. Die oberen Wangen und Koteletten bleiben meist frei, sodass der Bart tiefer sitzt als ein Vollbart. Er erinnert an einen Balbo, ist aber häufig breiter und stärker mit der Kieferlinie verbunden.
Diese Form lenkt den Blick auf den unteren Gesichtsbereich und kann ein rundes Gesicht definierter wirken lassen. Sie ist außerdem eine Alternative bei schwächerem Wuchs auf den oberen Wangen. Damit der Look nicht wie ein zu tief rasierter Vollbart erscheint, müssen die Konturen bewusst und symmetrisch gesetzt werden.
Soul Patch

Der Soul Patch ist eine kleine Bartfläche direkt unterhalb der Unterlippe. Er kann allein getragen oder mit einem Schnurrbart, Goatee oder Ankerbart kombiniert werden. Als alleinige Bartart ist er minimalistisch und besonders pflegeleicht, sofern die umliegenden Bereiche regelmäßig rasiert werden.
Ein dichter Vollbart ist dafür nicht nötig. Entscheidend ist lediglich ein sichtbarer Wuchs unter der Lippe. Die Breite sollte zur Mundform passen und mittig ausgerichtet sein. Ein sehr großer oder langer Soul Patch kann schnell dominant wirken. Eine kompakte, sauber begrenzte Form ist meist vielseitiger.
Klassischer Schnurrbart

Ein Schnurrbart konzentriert den gesamten Bart auf die Oberlippe. Die übrigen Gesichtspartien werden glatt rasiert oder sehr kurz gehalten. Die Bandbreite reicht von einer schmalen, dezenten Linie bis zu einem breiten und dichten Moustache. Dadurch lässt sich der Stil an unterschiedliche Gesichtsformen anpassen.
Der Bartwuchs an der Oberlippe sollte möglichst geschlossen sein. Bei hellen Haaren ist häufig etwas mehr Länge nötig, damit der Schnurrbart sichtbar hervortritt. Kämme ihn vor dem Schneiden nach unten und kürze zunächst nur Haare, die störend über die Lippenkante wachsen. Die Grundform sollte an beiden Mundwinkeln gleichmäßig enden.
Chevron-Schnurrbart

Der Chevron ist breit, dicht und erinnert in seiner Grundform an ein umgedrehtes V. Er bedeckt einen Teil der Oberlippe und wird ohne gezwirbelte Enden getragen. Der Stil wirkt kräftig und passt besonders gut zu ovalen, kantigen oder etwas längeren Gesichtern.
Für einen ausgeprägten Chevron ist dichter Bartwuchs an der Oberlippe erforderlich. Während der Wachstumsphase sollte nur die Lippenkante vorsichtig freigehalten werden. Schneidest du den gesamten Schnurrbart zu früh zurück, fehlt später das notwendige Volumen. Ein kleiner Kamm und eine Bartschere bieten mehr Kontrolle als ein großer Trimmer.
Handlebar-Moustache

Beim Handlebar werden die Enden des Schnurrbarts nach außen gezogen und meist leicht nach oben gedreht. Dafür muss der Bart an den Seiten deutlich über die Mundwinkel hinauswachsen. Der Look kann mit einem glattrasierten Gesicht, einem Goatee oder einem Vollbart kombiniert werden.
Diese Variante benötigt Geduld und tägliches Styling. Nach dem Kämmen wird eine kleine Menge festes Bartwachs in den Enden verteilt und in Form gedreht. Zu viel Produkt verklebt die Haare. Der Handlebar fällt stark auf und passt besonders zu Männern, die einen bewusst klassischen oder individuellen Stil suchen.
Walrossbart

Der Walrossbart ist ein sehr voller Schnurrbart, der über die Oberlippe wächst und an den Seiten nach unten fallen kann. Seine weiche, schwere Form unterscheidet ihn vom klarer geformten Chevron. Er wird häufig mit einem glatt rasierten Gesicht oder kurzen Stoppeln kombiniert.
Ein sehr dichter Schnurrbartwuchs ist für diese Bartart unverzichtbar. Der Pflegeaufwand ist höher, da lange Haare beim Essen und Trinken stören können. Regelmäßiges Kämmen verhindert Knoten und verteilt natürliche Fette. Wer die Oberlippe etwas freier halten möchte, kann die Mitte vorsichtig kürzen, ohne die typische Fülle an den Seiten zu verlieren.
Hufeisenbart

Der Hufeisenbart besteht aus einem kräftigen Schnurrbart, dessen Enden senkrecht bis zur Kieferlinie hinabreichen. Das Kinn zwischen den beiden Streifen bleibt glatt rasiert. Die Form erinnert an ein umgedrehtes Hufeisen und wirkt deutlich kantiger als ein klassischer Schnurrbart.
Der Stil benötigt einen gleichmäßigen Wuchs an der Oberlippe und neben den Mundwinkeln. Er passt besonders zu ovalen oder länglichen Gesichtern mit markanter Kieferpartie. Bei einem sehr schmalen Mund sollten die seitlichen Streifen nicht übermäßig breit ausfallen. Präzise Linien und regelmäßig rasierte Zwischenflächen sind für die typische Form entscheidend.
Beardstache

Der Beardstache verbindet einen kräftigen Schnurrbart mit deutlich kürzeren Stoppeln oder einem kurzen Bart. Entscheidend ist der sichtbare Längenunterschied. Ein klassischer Look kombiniert ungefähr 2 bis 4 mm lange Stoppeln mit einem vollen Chevron. Moderne Varianten können kompakter oder natürlicher ausfallen.
Diese Bartart ist besonders praktisch, wenn der Schnurrbart dichter wächst als die Wangen. Kleine Lücken im restlichen Bart fallen bei kurzen Stoppeln weniger auf. Auch zur Glatze oder zu einem Buzz Cut passt der markante Stil gut. Kürze den restlichen Bart schrittweise und lasse den Schnurrbart zunächst länger. Ausführliche Varianten und Trimmschritte findest du im Ratgeber zum Beardstache.
Koteletten und Backenbart

Koteletten verlaufen vom Haaransatz vor den Ohren entlang der Wangen. Sie können kurz, schmal, breit oder bis zur Kieferlinie verlängert getragen werden. Besonders ausgeprägte Varianten werden als Backenbart oder Mutton Chops bezeichnet. Dabei bleiben die Wangen kräftig bewachsen, während Kinn und häufig auch Oberlippe frei sind.
Breite Koteletten betonen die seitlichen Gesichtskonturen und passen gut zu länglichen Gesichtern. Bei einem runden Gesicht können sie zusätzliche Breite erzeugen. Für einen symmetrischen Look sollten Länge, Winkel und Dichte auf beiden Seiten sorgfältig verglichen werden.
Bart Fade oder Bart mit Übergang

Ein Bart Fade ist keine eigenständige Grundform, sondern eine Schnitttechnik. Der Bart wird an den Koteletten sehr kurz gehalten und geht stufenlos in längere Bereiche an Kiefer und Kinn über. Besonders harmonisch wirkt der Verlauf in Kombination mit einem Fade-Haarschnitt, Buzz Cut oder kurzen Vollbart.
Der Übergang kann ein rundes Gesicht schmaler und einen dichten Bart kontrollierter wirken lassen. Saubere Abstufungen sind zu Hause jedoch anspruchsvoll. Arbeite mit mehreren Aufsätzen und verändere die Länge nur in kleinen Schritten. Harte Linien oder ausgelassene Bereiche zerstören den fließenden Effekt.
Bartarten nach Länge

Sehr kurze Bartarten
Zu den sehr kurzen Bartarten zählen der 3-Tage-Bart, ein kurzer Chin Strap und kompakte Stoppelvarianten des Beardstache. Sie sind schnell gewachsen und benötigen nur wenig Produktpflege. Allerdings müssen sie regelmäßig nachgetrimmt werden, damit die Länge gleichmäßig bleibt. Trockene Haut kann unter sehr kurzen Stoppeln sichtbarer werden, weshalb eine leichte Feuchtigkeitspflege sinnvoll ist.
Kurze Bartarten
Kurze Vollbärte, 10-Tage-Bärte, ein kompakter Goatee und der Henriquatre liegen meist zwischen wenigen Millimetern und etwa 2 cm. Diese Länge bietet bereits genügend Spielraum, um Gesichtsproportionen zu beeinflussen, ohne dass der Bart täglich aufwendig geformt werden muss. Konturen und Halslinie sollten trotzdem regelmäßig gesäubert werden.
Mittellange Bartarten
Ein mittellanger Vollbart, Ducktail, Garibaldi oder Balbo benötigt mehr Wuchszeit und Pflege. Die Haare sollten regelmäßig gekämmt werden, damit sich Knoten lösen und die Form erkennbar bleibt. Abstehende Spitzen werden besser mit einer Schere als mit einem zu kurzen Trimmeraufsatz entfernt.
Lange Bartarten
Lange Vollbärte und Wikingerbärte brauchen mehrere Monate Wachstum. Bei dieser Länge werden trockene Spitzen, ungleichmäßige Seiten und eine falsche Grundform schnell sichtbar. Bartshampoo, Bürste oder Kamm und sparsam eingesetztes Bartöl gehören zur Grundausstattung. Die Länge am Kinn sollte immer zur Gesichtsform passen.
Welche Bartart passt zu welcher Gesichtsform?

Die Gesichtsform ist kein starres Regelwerk. Sie hilft jedoch dabei, Länge und Volumen so zu verteilen, dass die Proportionen ausgewogen wirken. Entscheidend ist häufig nicht die Bartart allein, sondern ihre konkrete Ausführung.
Bartarten für ein rundes Gesicht
Bei einem runden Gesicht können kürzere Seiten und mehr Länge am Kinn das Gesicht optisch strecken. Geeignet sind Ducktail, Goatee, Van Dyke, Anchor Beard, Balbo und ein kurzer Vollbart mit schlanken Seiten. Sehr breite Koteletten oder ein stark seitlich ausladender Garibaldi können die Rundung zusätzlich betonen.
Bartarten für ein ovales Gesicht
Ein ovales Gesicht gilt als besonders vielseitig. 3-Tage-Bart, Vollbart, Beardstache, Henriquatre und die meisten Schnurrbartformen funktionieren in der Regel gut. Achte vor allem darauf, die natürlichen Proportionen nicht durch einen extrem langen oder sehr breiten Bart aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Bartarten für ein längliches oder rechteckiges Gesicht
Ein längliches Gesicht profitiert häufig von etwas mehr Volumen an den Seiten und einer begrenzten Länge am Kinn. Ein Garibaldi, kurzer Vollbart, Chevron-Schnurrbart oder Beardstache kann die horizontale Linie betonen. Ein sehr schmaler, langer Ducktail oder spitzer Goatee streckt das Gesicht dagegen zusätzlich.
Bartarten für ein quadratisches Gesicht
Ein quadratisches Gesicht besitzt meist eine markante Kieferlinie. Ein 3-Tage-Bart oder kurzer Vollbart kann diese Kontur unterstreichen. Rundere Formen am Kinn, ein Henriquatre oder ein etwas weicher geschnittener Vollbart schaffen einen sanfteren Ausgleich. Sehr breite, harte Konturen können das Gesicht noch kantiger wirken lassen.
Bartarten für ein herzförmiges oder dreieckiges Gesicht
Bei einer schmalen Kinnpartie kann ein kurzer bis mittellanger Vollbart zusätzliches Volumen schaffen. Auch ein breiter Goatee, Balbo oder Garibaldi kann funktionieren. Ein sehr schmaler Soul Patch oder spitz zulaufender Kinnbart betont das schmale Kinn eher. Der Schnurrbart sollte nicht so wuchtig sein, dass der obere Gesichtsbereich noch breiter erscheint.
Welche Bartart passt zu meinem Bartwuchs?

Bartarten bei dichtem Bartwuchs
Mit dichtem Wuchs stehen dir nahezu alle Bartformen offen. Vollbart, Ducktail, Garibaldi und Wikingerbart benötigen besonders an Wangen und Kinn eine geschlossene Fläche. Auch Chevron und Walrossbart setzen eine kräftige Oberlippenpartie voraus. Entscheide daher vor allem nach Gesichtsform und gewünschtem Pflegeaufwand.
Bartarten bei lückenhaftem Bartwuchs
Ein lückenhafter Bart muss nicht vollständig abrasiert werden. Kurze Stoppeln lassen Zwischenräume weniger deutlich erscheinen. Wächst der Bart rund um Mund und Kinn dichter, eignen sich Henriquatre, Goatee, Van Dyke, Balbo oder Anchor Beard. Vermeide es, dünne Wangenhaare sehr lang wachsen zu lassen, wenn sie die Lücken dadurch zusätzlich hervorheben.
Bartarten bei schwachem Wangenbart
Bei schwachen Wangen sind Styles sinnvoll, die diesen Bereich bewusst aussparen. Dazu gehören Goatee, Henriquatre, Schnurrbart, Soul Patch, Balbo und Hollywoodian. Auch ein Beardstache kann funktionieren, weil sehr kurze Wangenstoppeln weniger Dichte benötigen. Die Konturen sollten der natürlichen Wuchsgrenze folgen und nicht künstlich hochgezogen werden.
Bartarten bei kräftigem Schnurrbart
Wächst der Schnurrbart deutlich dichter als der übrige Bart, kannst du diesen Unterschied gezielt nutzen. Chevron, Handlebar, Walrossbart und Beardstache rücken die Oberlippe in den Mittelpunkt. Auch Van Dyke oder Hufeisenbart sind möglich, wenn die Haare neben den Mundwinkeln ausreichend geschlossen wachsen.
Blonde, rote und graue Bartarten
Die Haarfarbe schränkt die Wahl der Bartform nicht ein. Helle Barthaare benötigen häufig etwas mehr Länge, bis sie deutlich sichtbar werden. Rote und graue Bärte können innerhalb eines Bartes verschiedene Farbtöne zeigen, was bei längeren Styles besonders auffällt. Färben ist für einen gepflegten Look nicht notwendig. Eine klare Form und gesunde Haare sind wichtiger als eine einheitliche Farbe.
Moderne Bartarten und aktuelle Styles
Moderne Bart Styles zeichnen sich weniger durch völlig neue Grundformen als durch angepasste Längen und weichere Übergänge aus. Besonders beliebt sind kurze Vollbärte mit Bart Fade, kompakte Beardstache-Varianten und natürliche Schnurrbärte. Auch klassische Formen wie Goatee und Ducktail wirken modern, wenn ihre Konturen nicht übertrieben scharf und die Proportionen sauber auf das Gesicht abgestimmt sind.
Zur Glatze oder zu einem Buzz Cut passen markante Bartarten besonders gut. Ein Vollbart kann den unteren Gesichtsbereich kräftiger wirken lassen, während ein Beardstache einen klaren Schwerpunkt um den Mund setzt. Ein Fade zwischen Koteletten und Bart schafft einen kontrollierten Übergang. Trends sollten trotzdem nicht wichtiger sein als dein tatsächlicher Bartwuchs.
Bartart auswählen: Darauf solltest du achten
- Gesichtsform: Entscheide, ob der Bart dein Gesicht verlängern, verbreitern oder weicher wirken lassen soll.
- Bartdichte: Wähle eine Form, die dichte Bereiche nutzt und schwächere Zonen nicht unnötig betont.
- Wuchsrichtung: Wirbel und seitlich wachsende Haare beeinflussen, wie sauber Konturen und längere Formen fallen.
- Wachstumszeit: Stoppeln sind nach wenigen Tagen sichtbar. Ein voller Langbart braucht mehrere Monate.
- Pflegeaufwand: Präzise Konturen und lange Schnurrbärte erfordern mehr Zeit als ein kurzer, natürlicher Bart.
- Beruf und Alltag: Überlege, wie auffällig der Bart wirken darf und wie oft du ihn nachschneiden kannst.
- Gewünschte Wirkung: Kurze Bärte wirken oft sauber und zurückhaltend, lange oder stark geformte Varianten markanter.
Bartart richtig trimmen und pflegen
- Bart reinigen und trocknen: Feuchte Haare wirken länger und ziehen sich nach dem Trocknen zusammen. Trimme deshalb nur einen vollständig trockenen Bart.
- Mit einem längeren Aufsatz beginnen: Kürze die Haare schrittweise. Ein versehentlich zu kurzer Bereich lässt sich nicht sofort korrigieren.
- Grundform festlegen: Bestimme, welche Bereiche länger bleiben und wo Volumen reduziert werden soll.
- Wangenkontur säubern: Entferne zunächst nur einzelne Haare oberhalb der natürlichen Bartlinie.
- Halslinie definieren: Sie verläuft meist ungefähr ein bis zwei Fingerbreit über dem Adamsapfel in einer sanften Kurve zum Unterkiefer.
- Schnurrbart kontrollieren: Kämme ihn nach unten und kürze Haare an der Lippenkante vorsichtig mit einer Schere.
- Pflege sparsam einsetzen: Wenige Tropfen Bartöl reichen bei kurzen bis mittellangen Bärten häufig aus.
Prüfe das Ergebnis bei natürlicher Kopfhaltung und aus mehreren Blickwinkeln. Eine Halslinie, die im nach hinten geneigten Spiegelbild richtig aussieht, kann in normaler Haltung zu hoch sitzen. Bei einem langen oder aufwendig geformten Bart kann ein professioneller Grundschnitt beim Barber die spätere Pflege zu Hause erleichtern.
Häufige Fehler bei der Wahl einer Bartform

Nur nach einem Vorbild auswählen
Ein Bart, der bei einem Schauspieler oder Model funktioniert, kann bei einer anderen Gesichtsform und Bartdichte völlig anders wirken. Nutze Bilder als Inspiration, aber passe Länge, Breite und Konturen an deinen eigenen Wuchs an.
Die Bartdichte nicht berücksichtigen
Ein langer Vollbart kann Lücken nicht automatisch verdecken. Werden dünne Bereiche länger, wirken sie teilweise sogar auffälliger. Konzentriere die Bartform auf die Zonen, in denen deine Haare zuverlässig wachsen.
Die Halslinie zu hoch rasieren
Eine direkt unter dem Kinn angesetzte Linie lässt den Bart in der Seitenansicht unnatürlich und klein wirken. Setze sie etwas tiefer und folge dem Verlauf des Unterkiefers.
Alle Bereiche gleich lang trimmen
Viele Bartformen leben von unterschiedlichen Längen. Beim Ducktail bleibt das Kinn länger als die Seiten. Beim Beardstache ist der Schnurrbart deutlich kräftiger als der übrige Bart. Eine einheitliche Einstellung kann diese Form vollständig verschwinden lassen.
Den Pflegeaufwand unterschätzen
Ein schmaler Chin Strap wirkt zwar kurz, muss wegen seiner präzisen Linien aber häufig nachrasiert werden. Ein längerer, natürlich geschnittener Bart kann im Alltag manchmal weniger Konturarbeit erfordern. Wähle eine Form, deren Pflege zu deiner Routine passt.
Fazit: Welche Bartart passt zu dir?
Die beste Bartart nutzt die Bereiche, in denen dein Bart zuverlässig wächst, und gleicht deine Gesichtsproportionen sinnvoll aus. Ein 3-Tage-Bart und ein kurzer Vollbart sind vielseitige Einstiegsformen. Bei lückenhaften Wangen bieten sich Goatee, Henriquatre, Balbo oder Beardstache an. Für einen dichten Bartwuchs kommen auch Ducktail, Garibaldi und lange Vollbartvarianten infrage.
Lasse deinen Bart zunächst etwas wachsen, bevor du dich endgültig für eine Form entscheidest. So erkennst du Dichte, Wuchsrichtung und natürliche Konturen besser. Trends und Namen bieten Orientierung. Entscheidend ist aber, dass sich der Bart mit deinem tatsächlichen Wuchs dauerhaft pflegen lässt.
Häufige Fragen zu Bartarten
Welche Bartarten gibt es?
Zu den bekanntesten Bartarten gehören 3-Tage-Bart, kurzer und langer Vollbart, Ducktail, Garibaldi, Goatee, Henriquatre, Van Dyke, Balbo, Anchor Beard, Chin Strap, Schnurrbart und Beardstache. Viele dieser Formen besitzen weitere Varianten.
Welche Bartarten sind modern?
Moderne Bartarten sind unter anderem der Short Boxed Beard, Beardstache, Bart Fade, kurze Vollbärte mit weichen Konturen und natürliche Schnurrbartvarianten. Auch klassische Bartformen können durch angepasste Längen modern wirken.
Welche Bartart steht fast jedem Mann?
Ein sauber gepflegter 3-Tage-Bart lässt sich an fast jede Gesichtsform anpassen. Die Länge kann bei hellen Haaren etwas größer und bei sehr dichtem, dunklem Bartwuchs kürzer gewählt werden.
Welche Bartart passt zu einem runden Gesicht?
Ducktail, Goatee, Van Dyke, Anchor Beard und ein kurzer Vollbart mit kürzeren Seiten können ein rundes Gesicht optisch strecken. Zu viel Breite an den Wangen ist meist weniger vorteilhaft.
Welcher Bart eignet sich bei wenig Bartwuchs?
Kurze Stoppeln, Schnurrbart, Soul Patch, Goatee und Van Dyke benötigen keinen dichten Vollbart. Welche Form am besten funktioniert, hängt davon ab, ob die Haare eher an Oberlippe, Kinn oder Kiefer wachsen.
Welche Bartarten sind besonders pflegeleicht?
Ein kurzer Stoppelbart und ein natürlicher 3-Tage-Bart sind vergleichsweise pflegeleicht. Sie müssen zwar regelmäßig gekürzt werden, benötigen aber kaum Kamm, Wachs oder aufwendige Formarbeit.
Welcher Bart lässt das Gesicht schmaler wirken?
Ein Bart mit kurzen Seiten und mehr Länge am Kinn kann das Gesicht schmaler erscheinen lassen. Geeignete Beispiele sind Ducktail, Van Dyke und ein entsprechend geformter kurzer Vollbart.
Was ist der Unterschied zwischen Bartart, Bartform und Bart Style?
Die Begriffe werden im Alltag weitgehend gleich verwendet. Bartart und Bartform beschreiben meist die grundlegende Form. Bart Style kann zusätzlich die konkrete Länge, Kontur oder Kombination mit einer Frisur meinen.
Welche Bartart passt zu einer Glatze?
Zu einer Glatze passen sowohl 3-Tage-Bart und kurzer Vollbart als auch markante Formen wie Beardstache, Garibaldi oder Ducktail. Entscheidend sind die Kopfform, die Gesichtsproportionen und die gewünschte Wirkung.
Wie finde ich meine Gesichtsform?
Betrachte Stirnbreite, Wangenknochen, Kieferbreite und Gesichtslänge bei zurückgenommenen Haaren. Ein rundes Gesicht ist ähnlich breit wie lang, ein längliches Gesicht deutlich länger. Bei einer quadratischen Form sind Stirn und Kiefer annähernd gleich breit, während ein herzförmiges Gesicht zum Kinn hin schmaler wird.
Weitere Informationen:
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