Nasenhaartrimmer für perfekte Körperpflege

Nasenhaartrimmer
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Mit einem Nasenhaartrimmer lassen sich Nasenhaare rasch und effizient entfernen. Im Prinzip erfüllen Nasenhaare wichtige Aufgaben: Sie wachsen im Bereich des Nasenvorhofs, also im vorderen Bereich. Mit jedem Atemzug gelangen nicht nur Sauerstoff, sondern auch Schadstoffe in deine Lunge.

Auch Krankheitserreger wie Viren und Bakterien geraten um die Luft in den Körper. Viele dieser Partikel bleiben auf dem Nasensekret haften. Die kleinen Flimmerhärchen in der Nase sorgen dafür, dass Fremdkörper in kleinen wellenförmigen Bewegungen in den Rachen transportiert werden.

Von hier aus gelangen sie entweder in den Magen und werden durch die Magensäure neutralisiert und sie werden ausgehustet. Selbst wenn die Flimmerhärchen für die Gesundheit wichtig sind, empfinden sie viele als störend, vor allem wenn sie weit aus dem Riechorgan ragen, leistet ein Nasenhaartrimmer wertvolle Dienste.

Die Geschichte des Nasenhaartrimmers

Möglichkeiten lästige Körperhaare zu entfernen gibt es viele: Nasenhaare mit einer Pinzette auszuzupfen ist allerdings kein probates Mittel. Dabei kann es zu massiven Entzündungen und Furunkeln führen. Der Grund dafür ist, dass die Schleimhaut verletzt wird und so Bakterien eindringen können.

Ein effektives Gerät ist der Nasenhaartrimmer: Das technische Hilfsmittel gibt es bereits seit langer Zeit: Im Jahr 1935 wurde die Klipette von einem Erfinder mit Namen Clark entwickelt. Allerdings hatte er damit kaum Erfolg und aus diesem Grund musste er seine Firma verkaufen.

Das Unternehmen und somit auch die Idee des Nasenhaartrimmers ging schließlich an die Familie Baumis über, die den Nasenhaartrimmer durch eine gezielte Werbestrategie auf den Markt brachten: Sie veröffentlichten unter anderem in den Zeitschriften National Geographic und Parade Einschaltungen, die vor dem Ausreißen von Nasenhaaren mit Pinzetten und anderen ungeeigneten Hilfsmitteln warten.

Sogar von tödlichen Infektionen durch diese schmerzhafte Prozedur war die Rede. Außerdem verkauften sie den Nasenhaartrimmer im Großhandel an Friseure. Einer der Gründe, warum sich erst sehr spät Konkurrenzprodukte zur Klipette entwickelten ist, dass das viele Jahrzehnte ein Patent das Gerät schützte.

Wie ein Nasenhaartrimmer arbeitet

Bei Nasenhaartrimmern unterscheidet man im Prinzip zwei Varianten: Mechanische Geräte sind ganz einfach aufgebaut: Sie bestehen aus einem gefederten Griff, der ein Messer umhüllt. Durch das Drücken eines Knopfes oder eine Drehbewegung versetzt du das Messer in Rotation und somit wird das Haar in der Nase abgeschnitten. Elektrische Modelle arbeiten ähnlich wie ein Rasierer.

Die stabförmigen acht bis 15 Zentimeter langen Geräte werden von einem Elektromotor angetrieben. Er ist in einem Korpus aus Kunststoff oder rostfreiem Edelstahl verborgen. Der Motor treibt ein System aus rotierenden Klingen an, das die Haare effizient und schmerzfrei abschneidet. Bei den meisten Herstellern kommen hochwertige Doppelklingen zum Einsatz.

Die miteinander verbundenen Klingen bestehen aus zwei Schneiden, da sie mit einer Scherfolie mit senkrechten Schlitzen umhüllt ist, besteht für dich keine Gefahr einer Verletzung. Der Motor treibt das Doppelklingensystem mit einer Geschwindigkeit von rund 6.500 Umdrehungen pro Minute an. Unterschiede gibt es bei Nasenhaartrimmern auch was die Energieversorgung betrifft: Wer umweltbewusst lebt, entscheidet sich gegen ein Modell mit Batterien.

Es gibt hochwertige Nasenhaartrimmer mit Akkus, die du immer wieder aufladen kannst. Dazu bietet sich ein mitgeliefertes Ladegerät an, das du einfach an den Stromkreis anschließt. Mittlerweile gibt es jedoch auch Modelle, die du mit einem USB-Kabel an eine Powerbank, den PC oder Laptop anschließt und so auflädst.

Wichtige Hinweise für die Kaufentscheidung

Bei Nasenhaartrimmern gibt es große Unterschiede: Nicht nur der Preis ist eines der ausschlagenden Kriterien, auch die Qualität ist für Kunden ein wichtiges Thema. Um das Gerät zum besten Preis-Leistungsverhältnis zu finden, gilt es folgende Punkte zu überprüfen:

  • Die Rotationsgeschwindigkeit: Das Doppelklingensystem hochwertiger Produkte dreht sich mindestens 6,500 Mal um die eigene Achse. Eine höhere Geschwindigkeit verbessert das Ergebnis des Nasenhaartrimmers.
  • Relevant ist außerdem die Schnitthöhe: Sie lässt sich bei Qualitätsware individuell einstellen. Geräte der Mittelklasse schneiden die Nasenhaare auf bis zu 0,5 Millimeter ab
  • Auch die Reinigungsmöglichkeiten machen einen Unterschied: Manche Modelle lassen sich unter laufendem Wasser säubern, was besonders praktisch ist
  • Suche gezielt nach einem Nasenhaartrimmer mit rostfreien Klingen
  • Wenn du dich für ein akkubetriebenes Gerät entscheidest, informiere dich besser über die Ladedauer und die Leistungsstärke des Akkus

Wenn du den Nasenhaartrimmer auf vielseitige Weise verwenden möchtest, entscheide dich besser für ein Modell mit Zusatzaufsätzen. Es gibt zum Beispiel einen Augenbrauen Aufsatz in Rüsselform, der die Augenbrauen in die von dir gewünschte Form bringt.

Damit lassen sich die feinen Haare über den Augen auf drei oder fünf Millimeter kürzen. Außerdem gibt es einen Rasierer Aufsatz, der sich für alle Körperregionen eignet. Beachten solltest du allerdings, dass ein Nasenhaartrimmer nicht mit derselben Leistung arbeitet wie auf Gesichtshaare spezialisierte Rasierer. Bartträger entscheiden sich gerne für eine Variante mit Trimmaufsatz: Damit schneiden sie Koteletten und den Oberlippenbart perfekt in Form.

Doch nicht nur diverse Aufsätze gehören zum mitgelieferten Zubehör. Bei manchen Geräten ist eine praktische Reinigungsbürste dabei mit der du die Haare im Klingensystem effizient entfernst.  Zu fast jedem Modell wird eine Schutzkappe mitgeliefert. Besonders praktisch sind Nasenhaartrimmer mit eingebautem Beleuchtungskörper. Ein LED-Licht leuchtet den engen Nasenbereich aus und ermöglicht präzises Arbeiten.

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