Tipps für die richtige Zahnpflege – so wird Zahnseide richtig angewandt

Zahnseide
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Bei den zahlreichen Materialien zur Zahnpflege, über Mundspülungen bis hin zur Zahnseide kann man als Leihe schnell einmal den Überblick verlieren. Dass man seine Zähne und die Mundhöhle regelmäßig pflegen soll, ist jedem klar.

Doch wie man diesen Bereich am besten pflegt, darüber wissen die meisten nur einen Grobüberblick. Außerdem ist nicht jede Zahnpflege für jeden Zahnzustand die richtige. Gerade im Wandel des Alters brauchen Zähne unterschiedliche Putz- und Pflegestrategien.

Denn wessen Gebiss bereits stark von Karies befallen war, oder wer an einer Paradontitis leidet, sollte seine Zahnpflege anders wählen als jemand, dessen Zähne kaum Füllungen aufweisen. Auch ob man mit geraderen Zähnen gesegnet ist, oder seine Zähne teilweise recht schief angeordnet sind, sollte man bei seiner optimalen Zahnpflege beachten.

Für was brauche ich Zahnseide und Co?

Die Auswahl an verschiedenen Zahnpasten, Zahnbürsten, Zahnseiden und Mundwassern ist kaum überschaubar. Umso wichtiger ist es zu wissen, was man selbst eigentlich braucht, denn nicht jede Art der Zahnseide oder Zahnpasta ist für jeden Zahn Typ geeignet.

Natürlich muss man dazu sagen, dass es keine Zahnpasta oder Zahnseide gibt, die ihren Job gar nicht erfüllt, denn sonst würde man sie in den Regalen großer Drogeriemärkte gar nicht finden dürfen. Dennoch ist es bei Zahnpflegeprodukten wie bei so vielem im Leben.

Bis man das, was für einen am besten passt, findet, muss man sich durchprobieren. Wenn man auf der Suche nach passenden Zahnpflegeprodukten, wie Zahnseide, ist, sollte man beachten, in welchem Zustand seine Zähne sind. Dementsprechend kann man dann wählen zwischen:

Zahnpasta: In jeder stink normalen Zahnpasta sind Wasser, Abrasiv Mittel für den eigentlichen Putzeffekt, Tenside zur Schaumbildung, Feuchthaltemittel, Bindemittel, Aromaöle für den guten Geschmack sowie Konservierungs- und Farbstoffe enthalten.

Doch viele Hersteller bieten inzwischen Zahnpasten mit verschiedenen Nebeneffekten zum herkömmlichen Putzen an. In viele Zahnpasten werden Fluide eingemengt, die als kariesvorbeugender Stoff die Zähne schützen sollen.

Gibt man der Pasta auch Mineralsalze und Kamile hinzu, um Zahnfleischbluten zu lindern. Wenn man mit seinen Zähnen wegen großer Schmerzempfindlichkeit zu kämpfen hat, kann man sich eine Zahnpasta mit Zinnfluid zunehmen, denn diese reduziert die Schmerzempfindlichkeit.

Zahnbürste: Auch bei den Zahnbürsten ist das Angebot riesig. Es gibt welche mit dicken oder mit feineren Borsten, mal welche sind überall gleichlang zurecht geschnitten, andere haben formen oder einzelne längere Borsten.

Zudem bleibt natürlich auch immer die Frage – elektrische Zahnbürste oder eine normale Zahnbürste? Experten empfehlen, dass man eine weiche Zahnbürste zum täglichen Zähneputzen verwenden sollte.

Zum einen sind die Borsten sehr fein und dringen in nahe zu jeden Zahnzwischenraum ein. Außerdem schonen sie das Zahnfleisch, dass man sich, passt man nicht auf, mit einer Zahnbürste mit harten Borsten schon einmal verletzen könnte.

Welche Art der Zahnbürste nun effektiver ist, daran scheiden sich die Geister. Natürlich ist der rotierende Bürsten Kopf einer elektrischen Zahnbürste praktisch, doch vergessen viele Menschen diesen auch an alle Stellen anzuhalten.

So wird erst recht oft schlampig geputzt. Am wohl effizientesten sind sonische Zahnbürsten. Sie haben dieselbe Form wie eine normale Zahnbürste nur dass der Kopf leicht vibriert. Im Endeffekt zählt aber immer – Egal für welche Zahnbürste man sich entscheidet, ohne richtiger Putztechnik gibt es auch kein zufriedenstellendes Ergebnis.

Umgekehrt gesagt, mit der richtigen Putztechnik kann man mit jeder Zahnbürste effizient Zähne putzen.

Zahnseide: Auch Zahnseide ist nicht gleich Zahnseide. Doch wo die meisten zumindest beim Kauf der Zahnbürste kurz darüber nachdenken, welche wohl am besten geeignet wäre, sind sich viele gar nicht bewusst, dass es auch verschiedene Zahnsieden mit verschiedenen Wirkungen gibt.

Mit der Zahnseide kümmert man sich um die rund 30 Prozent der Zahnoberfläche, die Zahnzwischenräume, die man auch mit einer feinen Zahnbürste nur schwer erreichen kann. Bei den verschiedenen Arten der Zahnsiede unterscheidet man drei. Zum einen gibt es die ungewachste Zahnseide.

Diese Zahnseide fasert bei der Anwendung, was viele glauben lässt, dass sie schlecht wäre. Dabei hilft diese Auffaserung des Materials der Zahnseide die Speisereste auch aus den kleinsten Zahnzwischenräumen zu entfernen.

Die gewachste Zahnseide hat einen dünnen Wachsfilm auf dem eigentlich Fadenmaterial der Zahnsiede. Dies dient dazu, dass die Zahnseide bessre durch die Zähne gleitet. Außerdem gibt es noch spezielle Zahnseiden, zum bespiel Zahnseiden für festsitzenden Zahnersatz.

Mundspülung: Bei den verschiedenen Mundspülungen unterscheidet man zwischen kosmetischen und medizinischen Mundspülungen. Zweiters sind apothekenpflichtig, sie werden von einem Zahnarzt nach einer Operation oder zur konkreten Behandlung von Zahnfleischentzündungen oder ähnlichem eingesetzt.

Kosmetische Mundspülungen im Gegensatz, findet man in jedem Drogerie- und Supermarkt. Sie haben unterschiedliche Zwecke, wie zum Beispiel die Vorbeugung von Karies oder der Pflege des Zahnfleisches. Zum anderen sorgen sie für einen frischen Atem.

Für die Kariesprophylaxe werden dem Mundwasser Fluide beigemischt. Antibakterielle Mundwasser beinhalten desinfizierende ätherische Öle, wie Eukalyptus oder Thymol. In vielen Mundspülungen ist Alkohol enthalten, was man bei der Wahl der perfekten Mundspülung definitiv beachten sollte.

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